Wüstenwelten ... Welt der Wüsten im Buch

 

Die Wüste

erfüllt die Herzen der Menschen mit Visionen.

Paulo Coelho (*24. 08. 1847)

Moderne Wüstenväter, Märchen aus dem Negev und Poesie der Tuareg, mit Beduinen durch die arabische Wüste, als Araber verkleidet durch die Sahara und im Alleingang durch die Gobi, Bildbände und Romane … eine bunt gemischte Auswahl aus meinem Bücherregal.

 

 

 

Michael Martin: Die Wüsten der Erde

Sämtliche Wüsten der Welt; ein opulenter Bildband und ein faktenreiches Sachbuch zugleich.

 

 

Salim Alafenisch: Das Kamel mit dem Nasenring

Geschichten vom Nomadenleben der Beduinen in der Negev-Wüste

 

 

Isabelle Eberhardt: Sandmeere 1 und 2

Als Araber verkleidet erkundet die exzentrische Autorin Ende des 19. Jahrhunderts Bars und Bordelle in Algier und die Weiten der Sahara.

 

 

 

 

Paul Bowles: Himmel über der Wüste. Roman

Ein Ehepaar flüchtet sich aus der Leere seines Alltags in die Wüste, um sich selbst wiederzufinden.

 

 

Sophie Caratini: Kinder der Wolken

Die Ethnologiestudentin Caratini nimmt in Mauretanien monatelang teil am kargen und doch reichen Leben der Nomaden. 

 

 

Charles Blackmore: Durch die Wüste des Todes

Als Leiter einer Expedition durchquert der Brite Blackmore im Jahr 1993 als Erster die Wüste Takla Makan von West nach Ost.

 

 

Sven Hedin: Durch Asiens Wüsten

In diesem Klassiker aus dem Jahr 1899 berichtet Hedin von seiner Durchquerung der Takla Makan - ein Buch, das ihn mit einem Schlag berühmt machte.

 

 

Wüste. Hrsg.: Hessisches Landesmuseum Darmstadt

Begleitbuch zu einer Ausstellung vom 28. April bis 27. Oktober 2002 und eine Fundgrube an Wissen über die Wüste. Themen: Erforschung der Wüste, Lebensraum Wüste, Wüste im Wandel, Mensch und Wüste, Wüste und Religion, Kunst und Wüste.

 

 

Paulo Coelho: Der Alchimist. Roman

Eine Reise nach Ägypten und in die Stille der Wüste, wo der Protagonist zu sich selbst findet.

 

 

Waris Dirie: Wüstenblume

Vom Nomadenleben in der Wüste Somalias auf die teuersten Laufstege der Welt - ein Traum und ein Alptraum zugleich, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer des grausamen Rituals der Beschneidung von Mädchen.

 

 

John Man: Gobi. Tracking the Desert

In diesem Buch von 1997 berichet der britische Reporter von seinen Reisen auf den Spuren früher Entdeckungsreisender, von der Tierwelt und von seinem Leben mit den Nomaden der Mongolei. Leider nur in englischer Sprache erhältlich.

 

Carmen Rohrbach: Im Reich der Königin von Saba
Die Autorin zieht als erste Frau ganz allein und ohne einheimischen Führer auf dem Rücken des Kamels Al Wasim durch den Jemen. Auf alten Karawanenwegen führt die Reise über 1000 Kilometer weit durch einsame Hochebenen, tiefe Schluchten, Wüsten und Wadis …

 

 

Michael Asher: Zu zweit gegen die Sahara

Asher durchquert als erster westlicher Mensch die größte Wüste der Welt per Kamel und nimmt seine frisch angetraute Frau gleich mit. Eine 7000 Kilometer lange, aufregende Hochzeitsreise. 

 

Tony Allan und Andrew Warren: Natur- und Kulturgeschichte der Wüsten

Eine Bestandsaufnahme aus dem Jahr 1993 mit umfangreichem Karten- und Fotomaterial; gleichzeitig Ansatzpunkte für Maßnahmen zur Sicherung der Zukunft der Wüsten und ihrer Bewohner.

 

 

Heike Miethe Sommer (Hrsg.): Poesie der Tuareg

aus dem Vorwort: "Durch ihre Poesie bekommen wir Einsicht in Leben und Mentalität eines Volkes, das sich unter reduziertesten wirtschaftlichen Bedingungen sehr gut behauptet, weil es sich vor allem geistig-kulturell behauptet."

 

 

Wilfried Thesiger: Die Brunnen der Wüste

In den Jahren 1947 bis 1950 durchquerte der Autor die Wüste Rub-al Khali in Saudi-Arabien und lebte mit den Beduinen. Ein packender Expeditionsbericht, der zu den Klassikern der "Wüstenliteratur" gehört.

 

 

Bruno Baumann: Der Wüstengänger

Aufsehenerregende Expeditionen in die Wüsten Afrikas und Asiens. In seinem neuesten Buch (© 2011) stellt der Autor erstmalig das spirituelle Erlebnis in den Vordergrund und nicht das rein abenteuerliche. 

 

 

Stuart Stevens: Spuren im heißen Sand

Eine dreimonatige Reise in einem uralten Jeep von der Zentralafrikanischen Republik nach Algier mit der Durchquerung des ausgetrockneten Tschadsees und der Sahara auf Irr- und Umwegen.

 

Manfred Pichler und Willy Puchner: Die Wolken der Wüste

In einer ungewohnten literarischen Form aus sachlichem Reisebericht und romanhafter Erzählung schildern die Autoren in einer reich bebilderten "Dokumentation" die Odyssee eines Aussteigers, der langsam zu sich selbst findet.

 

 

Freddy Derwahl: Eremiten. Die Abenteuer der Einsamkeit

F. Derwahl erzählt die Geschichten der Einsiedler des 21. Jahrhunderts. Menschen, die in der Wüste leben, in versteckten Waldtälern, einsamen Hütten und Erdhöhlen.

 

 

Ella Maillart: Verbotene Reise

In den 1930er Jahren reitet Ella Maillart zu Pferd und Kamel von Peking aus entlang der alten Seidenstraße durch den Kuku Nor, die Wüste Takla Makan und das Pamir Gebirge bis nach Kaschmir. Eine acht Monate dauernde, ungewöhnliche Expedition.

 

 

Désirée v. Trotha: Die Enkel der Echse

Erfahrungen und Begegnungen mit den Tuaregnomaden am Rande der südlichen Sahara, deren Freundschaft die Autorin seit Jahren genießt.

 

 

Doris Pilkington: Long Walk Home

Drei junge Mädchen fliehen quer durch die australische Wüste, über tausend Meilen zu Fuß. Eine wahre Geschichte.

 

 

Jake Page: Wüsten

Der Band aus der Reihe "Der Planet Erde" (Time-Life Bücher) stellt in eindrucksvollen Bildern und kenntnisreichen Texten die Wüsten als eine Welt der Extreme dar.

 

Henno Martin: Wenn es Krieg gibt, gehen wir in die Wüste

Angesichts des drohenden Ausbruchs des Zweiten Weltkrieges sucht der junge Geologe H. Martin mit seinem Freund Hermann Korn Zuflucht in der Namib-Wüste, wo sie sich zweieinhalb Jahre lang im Kuiseb Canyon verbergen.

Ein Buch, das selbst ein Stück Südwestafrika / Namibia wurde.

 

Antoine de Saint-Exupéry: Wind, Sand und Sterne

Berichte aus dem harten Leben des Autoren als Postflieger,

u. a. auf der Strecke Casablanca - Dakar.

Aber es geht hier nicht nur um Flugzeuge, Wüste und Abenteuer, sondern darum, zu erkennen, was wichtig im Leben ist.

 

Antoine de Saint-Exupéry: Die Stadt in der Wüste

Das geistige Vermächtnis Saint-Exupérys: der Herrscher eines imaginären Reichs in der arabischen Wüste sinnt über das Leben nach. Statt einer durchlaufenden Handlung entsteht ein Mosaik aus Meditationen und Reflektionen, aus Sentenzen, Bildern, Gesprächen und Gebeten.

 

Meine persönliche WELT DER WÜSTEN findet sich hier: