DIE REGENBOGEN-BRÜCKE ...

 

Die Hoffnung ist wie ein Sonnenstrahl,
der in ein trauriges Herz dringt.
Öffne es weit und lass sie hinein.

Friedrich Hebbel (1813 - 1863)



The Rainbow Bridge



 

Just this side of heaven is a place called Rainbow Bridge.


When an animal dies that has been especially close to someone here, that pet goes to Rainbow Bridge. There are meadows and hills for all of our special friends so they can run and play together. There is plenty of food, water and sunshine, and our friends are warm and comfortable.


All the animals who had been ill and old are restored to health and vigor. Those who were hurt or maimed are made whole and strong again, just as we remember them in our dreams of days and times gone by. The animals are happy and content, except for one small thing; they each miss someone very special to them, who had to be left behind.


They all run and play together, but the day comes when one suddenly stops and looks into the distance. His bright eyes are intent. His eager body quivers. Suddenly he begins to run from the group, flying over the green grass, his legs carrying him faster and faster.


You have been spotted, and when you and your special friend finally meet, you cling together in joyous reunion, never to be parted again. The happy kisses rain upon your face; your hands again caress the beloved head, and you look once more into the trusting eyes of your pet, so long gone from your life but never absent from your heart.


Then you cross Rainbow Bridge together...

Der ursprüngliche Autor dieses auf der ganzen Welt in großem Umfang in Umlauf gebrachten Textes steht nicht mit Sicherheit fest; momentan gibt es gleich drei Anwärter auf den Titel:

  • Paul C. Dahm, ein Trauerberater aus Oregon. Er erklärte, er habe das "Gedicht" 1981 geschrieben und 1998 in einem gleichnamigen Buch veröffentlicht.
  • William N. Britton, der Autor von "The Legend of Rainbow Bridge" (1994; ISBN: 0964501805)
  • Dr. Wallace Sife, der Leiter der "Association for Pet Loss and Bereavement". Sein Gedicht "All Pets Go to Heaven" erschien sowohl auf der Webseite des Vereins als auch in seinem Buch "The Loss of a Pet".

          (Quelle:en.wikipedia.org)

 

Wie auch immer: der Text (so kitschig er für manche auch klingen mag) ist für sehr viele Menschen auf der ganzen Welt zum großen Trost beim Verlust eines geliebten Haustieres geworden, und nur das zählt!

 

Kleines Denkmal für unsere Hunde, die schon gegangen sind.

Sie waren meine Freunde, die mich einen Teil meines Lebens begleiteten und haben für immer einen Platz in meinem Herzen gefunden.


1951: Vesta und ein Pflegehund

 

1. Vesta

An unsere Langhaardackel-Hündin Vesta kann ich mich nicht mehr erinnern. Aber wenn sie nicht mit Vater in den Wald und auf die Jagd ging, bewachte sie mich oder schlief verbotenerweise auf dem Sofa.


um 1956: Senta

 

2. Senta

Senta war genauso alt wie ich und meine beste Freundin. Ihr konnte ich als Kind alle meine Sorgen anvertrauen, und sie verstand mich.

Die Deutsch-Kurzhaar-Hündin war ein hervorragender Jagdhund, aber zu Hause sanft wie ein Lamm.

um 1959: Sentas Welpen

 

3. Hexe

Hexe war eine Tochter von Senta. Leider konnte ich mit ihr nie so richtig vertraut werden, denn sie ging viel zu früh von uns ...

4. Lumpi

Von Lumpi existiert leider kein Foto, denn auch er war nur kurze Zeit bei uns. Den Langhaardackel-Rüden Lumpi übernahmen wir um 1966 von einer alten Dame, die sich nicht mehr um ihn kümmern konnte. Trotz seines Alters und seines Übergewichts ließ sich Lumpi von der Liebe hinreißen und brach irgendwie aus dem Garten aus, um einer heißen Hündin nachzulaufen. Geradewegs unter ein Auto ...

1995: mit Rex in Eastbourne

5. Rex (+25. 06. 2004)

Rex war der erste gemeinsame Hund von meinem Mann und mir. Wir fanden den fünfjährigen Bearded Collie-Mischling auf der Foal Farm in Biggin Hill (Kent). Rex war ein sanfter, treuer und anhänglicher Begleiter und zog mit uns von England nach Irland, später dann nach Hessen und Nordrhein-Westfalen. Er liebte es, Eichhörnchen auf die Bäume zu jagen und hinter Bällen und Stöckchen herzulaufen. Das Größte jedoch war für ihn Blasenfolie; da wurde unser friedlicher Hund zur reißenden Bestie.

1997: Ginger auf seinem Lieblingsplatz vorm Kamin

6. Ginger (+29. 11. 1997)

Den Yorkshire-Terrier Ginger übernahmen wir mit dem Haus, das wir in Irland gemietet hatten. In den ersten Tagen saß der pfiffige kleine Kerl nur da und beobachtete uns, aber dann wusste er, wie der Hase läuft. Wer zuständig für das Fressen war, wen er um den Finger wickeln konnte und andere wichtige Sachen mehr. Viel Unsinn stellte er mit seinen 10 Jahren noch an und machte uns viel Freude, aber dann kam der Tag, an dem seine Diabetes zu stark wurde und er zu schwach ...

2007: Draußen-Hund Angie auf ihrem Lieblingsplatz im Garten

7. Angie (+02. 11. 2016)

Angie kam aus Griechenland, wo sie als Straßenhund böse Erfahrungen mit den Menschen gemacht hatte. So dauerte es dann auch fast ein Jahr, bis wir die die ängstliche Hündin erstmals anfassen durften. Eine Geduldsprobe, die sich lohnte, denn im Laufe der 12 Jahre, die Angie bei uns lebte, blühte sie förmlich auf und wurde zu einem geschätzten Mitglied unseres kleinen Rudels. Wobei es auch niemanden störte, dass sie ihre Unbestechlichkeit, ihre Unabhängigkeit und ihren leichten Starrsinn erst als betagte Seniorin ablegte. Angie wird uns immer in Erinnerung bleiben als unser "Draußen-Hund" - und als der sanfteste, den wir je hatten.   

 

Und wenn du dich getröstet hast ...

wirst du froh sein, mich gekannt zu haben.

Du wirst immer mein Freund sein.

Antoine de Saint-Exupéry (1900 - 1944)


 

Mein kleiner Freund Wim (8), der beste Freund von Angie, malte mir dieses wunderschöne Bild, auf dem alle meine vierbeinigen Freunde unter der Regenbogenbrücke versammelt und glücklich sind.

Danke, lieber Wim; das war mein schönstes Nikolausgeschenk 2016!

 

Ginger und Rex 1997

 Die Regenbogen-Brücke

 

Auf unserer Seite des Himmels gibt es einen Ort namens Regenbogen-Brücke.

 

Wenn ein Tier stirbt, das jemandem sehr nahe stand, dann geht es zur Regenbogen-Brücke. Dort gibt es für alle unsere Freunde Wiesen und Hügel, auf denen sie gemeinsam herumlaufen und spielen können. Es gibt genügend Futter, Wasser und Sonnenschein, und unsere Freunde haben es dort warm und gemütlich.

 

Alle Tiere, die krank oder alt waren, erhalten ihre Gesundheit und Vitalität zurück. Jene, die verwundet oder schwer verletzt waren, sind wieder genesen und stark; genauso, wie wir uns in unseren Träumen von vergangenen Tagen und Zeiten an sie erinnern. Die Tiere sind glücklich und zufrieden, bis auf eine kleine Sache: sie alle vermissen jemanden, der ihnen sehr wichtig war, und den sie zurücklassen mussten.

 

Alle laufen herum und spielen zusammen, aber der Tag kommt, an dem eines von ihnen plötzlich innehält und in die Ferne blickt. Seine klugen Augen blicken konzentriert. Sein angespannter Körper zittert. Plötzlich verlässt es die Gruppe und fliegt über das grüne Gras, seine Füße tragen es schneller und schneller.

 

Es hat dich entdeckt, und wenn du deinen speziellen Freund endlich triffst, dann haltet ihr euch voller Wiedersehensfreude ganz fest und wisst, dass ihr nie wieder getrennt sein werdet. Dein Gesicht wird von freudigen Küssen überflutet, deine Hände streicheln wieder über den geliebten Kopf, und du blickst endlich wieder in die treuen Augen deines Tieres, das vor langer Zeit zwar aus deinem Leben verschwand, aber niemals aus deinem Herzen.

 

Und dann überquert ihr gemeinsam die Regenbogen-Brücke ...



Du denkst, Hunde kommen nicht in den Himmel.

Ich sage dir, sie sind lange vor uns dort.

Robert Louis Stevenson (1850 - 1894)