Wenn der Gast ankommt, ist er ein Fürst,

wenn er sich setzt, ein Gefangener,

wenn er geht, ein Dichter.

 

arabische Weisheit

OMAN: zwischen Wadi und Wüste, Weihrauch und Wohlstand

Eine Reise in Bildern

1. Muscat und Capital Area

2. Küstenregion Batinah und Hinterland

3. Nizwa und das Landesinnere

4. Omans Osten

5. Region Dhofar

© SKR-Reisen

Mein Eindruck vom November 2014:

 

Das Sultanat Oman ist ein interessantes, relativ sicheres Reiseland. Die Landschaft ist großartig und abwechslungsreich, die Menschen zurückhaltend-freundlich. Da es nicht an Geld mangelt, wird viel gebaut

(z. B. das verschwenderisch ausgestattete Royal Opera House in Muscat, das im September 2011 eröffnet wurde) und noch mehr renoviert und instand gesetzt.

 

 

Sultan Qaboos lenkt das Land seit mehr als vierzig Jahren mit viel Weisheit und Geschick und führte es aus dem tiefsten Mittelalter in die Moderne. Wer den Oman noch in seiner teilweisen Ursprünglichkeit bereisen möchte, der sollte dies jedoch möglichst bald tun, denn durch seine Öffnung für Touristen verändert er sich offensichtlich immer rasanter. In Salalah beispielsweise wurden ganze Straßenzüge am Meer evakuiert, die Häuser stehen leer und sollen demnächst abgerissen werden, um Hotelbauten Platz zu machen. Es gibt auch schon erste Strandhotels, die fest in deutscher Hand sind mit All inclusive-Bändchen, mit Drängeln am Buffet und mit Reservierung der Pool-Liegen mittels Handtüchern. Mindestens sieben Stunden Flugzeit scheinen niemanden mehr abzuschrecken, der im Oman lediglich Badeurlaub machen will.

 

Ich wünsche dem Land, dass es den Spagat zwischen Tradition und Moderne ohne größere Schäden in den Griff bekommt. Inschallah!

  

ich bin sicher: DIE drei schaffen das!