Bilder aus dem Revier

                       "Menschen - Tiere - Sensationen"                       Mein kleines Ruhrgebiet-Bilderbuch

Bilderbuch Teil II

Landschaftspark Duisburg-Nord: rund um den Hochofen 

 

Bei dieser außergewöhnlichen Sehenswürdigkeit hat sich ein komplettes Hüttenwerk - einst Ort harter körperlicher Arbeit - in einen Erlebnisraum verwandelt, der pro Jahr rund eine Million Besucher anlockt.

Und alles ist echt; die Hütte ist kein blank gewienerter Ausstellungsraum, sondern hat sich ihre Tradition bewahrt und lebt diese neu und völlig anders aus.

 

Ein Eldorado für an Industriekultur Interessierte, für Erholungssuchende und Fotografen. Sportler kommen auch voll auf ihre Kosten, denn der Landschaftspark bietet ein ganzes Netz an Wanderwegen sowie 30 Kilometer Radfahrwege, einen Hochseilparcours, einen Klettergarten - und der Gasometer wurde zu einem Tauchrevier umgebaut.

 

Zu einem speziellen Erlebnis wird der Landschaftspark nach Einbruch der Dämmerung, wenn die Lichtinstallation des britischen Künstlers Jonathan Park das Hüttenwerk in weit leuchtende Neonfarben taucht.

 

(Quelle: Faltplan "Park-Land" des Landschaftsparks)

   

Zoo Duisburg

Mein Vorschlag für kühle und eventuell verregnete Herbsttage im Revier:

die Tropenhalle Rio Negro und das Aquarium. 

 

Man sollte die Städte auf dem Lande bauen, da ist die Luft besser.

Henri Bonaventure Monnier (1799-1877)

 

Oktober in Hattingen

oder Wenn das iPhone zum eye-phone wird

Hattingen

Die ehemalige Hansestadt besitzt mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern eine der schönsten historischen Altstädte Deutschlands; die 143 restaurierten Fachwerkhäuser und Baudenkmäler mit dem als Ensemble erhaltenen Kirchplatz bieten ein einmaliges Ambiente.

(Quelle: Tourist Information Hattingen)

 

offizielle Seite der Stadt Hattingen: bitte Foto anklicken!

 

1. Stadtmauer

Im Jahr 1586 wurde der seit 1396 bestehende Palisadenzaun durch eine Stadtmauer mit 5 Toren und 7 Wehrtürmen ersetzt. Um 1820 musste diese Stadtbefestigung abgebrochen werden, damit der Ort über seine engen mittelalterlichen Grenzen hinauswachsen konnte.

 

2. St.-Georgs Kirche

Um 1200 als große romanische Kirche erbaut, wurde sie 1424 bei der Eroberung Hattingens niedergebrannt und als gotische Kirche wieder aufgebaut. Gegen 1810 Umbau zu einer klassizistischen Saalkirche.

 

3. Altes Rathaus

Erbaut 1576, diente es ab 1932 als Heimatmuseum. Seit 1993 wird es als städtisches Kulturzentrum genutzt.

 

4. Johanniskirche

Durch den Anbau eines Glockenturms wurde das ehemalige Stadtweinhaus bis 1737 zur Johanniskirche umgebaut. Bei einem schweren Bombenangriff wurde das Kirchenschiff im März 1945 zerstört; lediglich der Glockenturm konnte erhalten werden.

 

5. Bügeleisenhaus

Das auffallendste Fachwerkhaus Hattingens wurde 1611 erbaut und beherbergt heute ein vom Heimatverein betriebenes Museum.

Hömma!

Ich hätte ganz gerne gewusst, was Ihr von diesem meinem neuen Format (eine Kreuzung zwischen Bericht und Fotogalerie) haltet.

 

Und welche Städte fehlen hier Eurer Meinung nach noch? Dortmund ist klar, aber sonst ...?

 

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Kommentare

  • Walfried (Mittwoch, 05. August 2015 19:46)

    Der Odenwald, die Bergstrasse samt Neckar sind bereisenswert und wunderschön

  • Astrid (Mittwoch, 05. August 2015 19:50)

    Currywurst! Ist keine Stadt, na gut, aber fehlt. Also: Das Format gefällt mir sehr gut, ich warte auf:
    Waltrop: Zeche Waltrop
    Henrichenburg: Schiffshebewerk
    Bochum: Westpark
    Bottrop: Tetraeder, Berne Park, Halde Haniel
    Dortmund: U,Zeche Zollern, Kokerei Hansa
    Recklinghausen: Halde Hoheward, Zeche Ewald
    Moers: Grubenlampe
    ... wie viel Zeit hast Du noch in NRW :-)
    LG

  • Tina (Mittwoch, 05. August 2015 20:45)

    Prima Idee und gut umgesetzt!
    Ich war in der 9.Kl.eine Woche in Duisburg auf Klassenfahrt. Da wurde alles ruhrgebiettypische abgeklappert und besichtigt. Bis heute erinnere ich mich an das beengende Gefühl, das ich unter Tage
    bekam.Aber auch an den Lärm , die grauen Häuser, den dreckigen Hafenbereich, das Walldaustadion, die Essener Imbissbuden, Pommes Schranke, etc.Seitdem hat es mich nie wieder in diese Region
    gezogen.Und da wird sich wohl auch nix dran ändern....Gruss, Tina

  • eo (Mittwoch, 05. August 2015 21:29)

    Wow, da könnte ich als alter Ruhrie natürlich viel zu schreiben, lade stattdessen alle mal ein zu einer Rundtour, vielleicht würde ich das ja noch hinbekommen, hatte 1999 neun Bustouren organisiert
    und geführt - als IBA-Gastgeber. Astrid nennt ja die Orte - und ich könnte noch etliche hinzufügen. Aber ein Muss ist der Tetraeder in Bottrop auf der Halde Battenberg! Und, das Eisenhüttenwerk zu
    erklimmen ist heute recht einfach - ich sollte 1993 noch auf den Originalleitern da hoch: Neee!

  • Hedi (Mittwoch, 05. August 2015 22:29)

    Das Format ist prima - Fotos ganz ohne erklärend Beiwerk ist nix!
    Schön übrigens, dass du Fotos von der "Sternstunden" - Ausstellung im Gasometer zeigst. Das war meine erste Begegnung mit diesem fantastischen Ausstellungsort.
    Ansonsten lasse ich mich gerne von dir ins Schlepptau nehmen. Von Dortmund kenne ich so etliches, von Essen sind mir eigentlich nur Baustellen in Erinnerung, Einbahnstraßen und mein heftig
    protestierendenr Navi. Da ging nämlich gar nichts mehr.Und mehr kenne ich vom Ruhrgebiet praktisch nichts.

  • Silvia (Donnerstag, 06. August 2015 15:55)

    Das Ruhrgebiet, der "rust belt" Deutschlands? Schon immer viel davon gehoert, aber noch nie dort gewesen! Es hat bestimmt viel nach dem 2. Weltkrieg dazu beigetragen, Germany wieder auf die Beine zu
    bringen. Tolle Fotos, liebe Beate, und mal aus deinem eigenen 'backyard'.
    Sehr interessant!

  • Jutta (Samstag, 08. August 2015 09:21)

    Hallo liebe Beate,
    Deinen Bericht finde ich einmal mehr interessant, informativ und einfach gelungen.
    Leider kenne ich das Ruhrgebiet nicht so gut und kann eigentlich nur beisteuern, dass ich mich gerne an einen Ausflug mit dir und John nach Essen erinnere und die Fahrt dahin an der Ruhr als
    unwahrscheinlich schön empfand und erstaunt über so viel grüne Natur war... So hatte ich mir das Ruhrgebiet nicht vorgestellt!
    Viel Spaß weiterhin beim schreiben und photografieren!!! Mach weiter so.
    Liebe Grüße / Jutta

  • Heike (Samstag, 08. August 2015 20:58)

    Liebe Beate, manche Dinge dauern auch inzwischen bei mir etwas länger..... :o))
    Ich finde den neuen "Auftritt" Klasse! Mach weiter so, das gefällt mir!!
    Allerdings denke ich, wenn ich Dir Ziele angebe, ist das nicht in Deinem Interesse. Du wirst definitiv nicht ständig so hoch in den Norden fahren...
    Meine Vorschläge würden sonst lauten: Usedom, Darss/Zingst, Schlaubetal, und einige Nationalparks und Schutzgebiete im Brandenburgischen.
    Ganz liebe Grüsse Heike

  • Anni (Sonntag, 09. August 2015 17:19)

    Hallo Beate,
    ich komme erst jetzt dazu, mir "Deinen angebotenen Ruhrpott" etwas genauer anzusehen. Prima Idee! Und die Umsetzung ebenfalls. Ich staune, denn ich wohne ja eigentlich auch mit der Nase dran, kenne
    aber fast nix davon, wenn man vielleicht mal von den Verkehrsstaus absieht, die immer noch (oder schon wieder) sind. Naja, ein bisschen mehr kenne ich dann schon. Warum immer in die Ferne schweifen,
    wo doch das Gute so nahe liegt. Ich erinnere mich noch genau an meine "Ausbildungszeit", da wurde immer von Strukturwandel des Ruhrgebietes gesprochen, ... weg vom Kohlenbergbau und der
    Maschinenindustrie und hin zu einem kulturellen Naherholungsgebiet. Ist doch gelungen. Und Deine Vorstellung ebenfalls. Nur, ist Hattingen als ehemalige Hansestadt wirklich so toll, lach? Gibt es
    eine Fortsetzung? LG Anni

  • @Anni (Sonntag, 09. August 2015 19:20)

    Natürlich wird es eine Fortsetzung geben, eventuell auch mehrere! Nachdem wir nun schon seit fast 13 Jahren am Rand des Ruhrgebiets leben bin ich gerade erst dabei, dieses so richtig zu entdecken und
    Spaß daran zu finden. Deshalb gibt es auf dieser Seite auch weniger "Postkartenmotive", sondern viele Fotos, die meine Erlebnisse und Eindrücke wiederspiegeln. Zu Hattingen beispielsweise habe ich
    eine ganz besondere, persönliche Beziehung …
    Heute besuchten wir übrigens Emrizza Amberhus und feierten den Johannisbeersonntag bei Kaffee und Kuchen. Die Bilder dazu werde ich demnächst einstellen. Es lohnt sich also, von Zeit zu Zeit wieder
    hier reinzuschauen.
    LG Beate

  • @alle (Sonntag, 09. August 2015 19:27)

    Danke für Euer reges Interesse und für die positiven Kommentare zu meinem Bilderbuch; ich bin ganz gerührt!
    LG Beate

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