"Aus aller Welt". Beates Nachrichten-Archiv 2011 - 2013

 

Nachrichtensprecher fangen stets mit 'Guten Abend' an

und brauchen dann 15 Minuten, um zu erklären, dass es kein guter Abend ist.

Rudi Carrell (1934 - 2006)


Frühstück in Pretoria, 12. 04. 2011

 

                                                    ... dort geht's weiter mit 2014

Dezember 2013

115 Millionen Euro

Uns Deutschen geht es schlecht. Die Preise für Lebensmittel steigen, der Latte Macchiato wird teurer, und für Strom müssen wir auch pro Jahr 100 Euro mehr zahlen: "Das geht ja gar nicht!"

 

Aber wir haben letztes Jahr 115 Millionen Euro für Feuerwerkskörper, Raketen und Böller ausgegeben. Um etwa eine halbe Stunde lang bunte Sterne am Himmel zu sehen, Krach zu machen und Tiere zu Tode zu erschrecken. Daran wird sich leider auch dieses Silvester nichts ändern …

Ein Aufruf von TASSO e.V., dem ich mich gerne anschließe:

Oktober 2013

Roadkill

Eine unglaubliche Anzahl von Tieren wird vor allem im Herbst auf unseren Straßen getötet; für Deutschland meldete der Deutsche Jagdverband (DJV) in seiner

Wildunfall-Statistik 2011/2012 allein 171.329 getötete Wildschweine, Rehe und Hirsche.

Verhalten bei Wildunfällen: bitte Schild anklicken

Für einige Tierarten ist der Straßenverkehr Todesursache Nummer Eins; bei einigen Arten ist die Sterblichkeitsrate durch den Straßenverkehr mittlerweile sogar höher als die Geburtenrate.

 

Das enorme Ausmaß wird an Luchs, Dachs und Feldhase besonders deutlich: häufigste Todesursache ist der Straßenverkehr mit bis zu 50 Prozent Anteil an der Gesamtsterblichkeit. Beim Rehwild ist der Straßenverkehr für 7 bis 14 Prozent der Todesfälle verantwortlich. Laut DJV wird in Nordrhein-Westfalen jedes dritte Reh aus der Jagdstatistik von Autofahrern "erlegt".

(Quelle: Wikipedia)

 

Geschätzte 230.000 Tiere wurden letztes Jahr alleine in Deutschland im Straßenverkehr getötet, wobei kleinere Tiere wie Igel, Frösche, Vögel und Haustiere (Katzen, Hunde) sowie Nutztiere (Hühner, Kühe, Schafe …) bei den sogenannten Wildunfällen nicht einmal mitgezählt werden.

 

In anderen Teilen der Welt sieht es für die Tiere auch nicht viel besser aus; vor allem Wolf, Bär, Känguru, Elch, Opossum und viele Schalenwildarten sind betroffen.

 

 * * * * *

 

Die Grausamkeit gegen die Tiere und auch schon die Teilnahmslosigkeit gegenüber ihren Leiden ist meiner Ansicht nach eine der schwersten Sünden des Menschengeschlechts. Sie ist die Grundlage der menschlichen Verderbtheit. Wenn der Mensch so viel Leiden schafft, welches Recht hat er dann, sich zu beklagen, wenn auch er selber leidet?

 

Romain Rolland (1866-1944) an Magnus Schwantje, 08. 04. 1915

Zwanzig Jahre "Leben aus der Satteltasche"

mehr beim Klick aufs Buch

Fünf Jahre hatte Günter Wamser für den Ritt von Argentinien nach Alaska geplant, als er im Januar 1994 aufbrach. Der Baden-Württemberger jedoch, seit sieben Jahren mit seiner Lebensgefährtin Sonja Endlweber unterwegs, nahm sich ganze 20 Jahre Zeit, und aus dem Reisen wurde ein Lebensstil …

 

Wamser verzichtet ganz bewusst auf Sponsoren und finanziert sein Leben mit dem Schreiben von Büchern und mit Vorträgen. Ende November 2013 erscheint sein neues Buch, der Bildband "Abenteuer-Reiter. Mit Pferden von Feuerland bis Alaska" mit über 500 Abbildungen und 23 Kurzgeschichten von der spannenden Reise.

 

Auf die Frage "Was ist für Sie die Essenz der Reise, was haben Sie gelernt?" antwortete Wamser in einem Interview:

"Ich habe keine Angst, da rauszugehen, weil ich weiß: Wenn irgendein Problem auftaucht, finden wir eine Lösung. Ich habe die Einstellung: Ich habe jeden Tag Wasser und Futter für meine Pferde gefunden, also finde ich es auch heute. Und dann gibt es auch noch diese Magie des Weges: Immer dann, wenn man jemanden braucht, findet man ihn auch. Wenn du auf deinem Weg bist, musst du dir keine Sorgen machen. Eine Lösung findet sich ganz von selbst." (Quelle: dpa-tmn)

 

Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung von Günter Wamser,

der schrieb:

Dir auch alles Gute auf Deinen Reisen,

always happy trails,

 

Sonja & Günter

September 2013

Scan des Monats: ein Kühlschrankmagnet aus Irland

Die Blechkarte ist die kleine Ausgabe eines der Original-Werbeschilder der Guinness-Brauerei, die das gleichnamige dunkle Stout herstellt. Wie die Harfe wurde der Tukan zum Markenzeichen der Brauerei im Herzen Dublins.

 

Die Guinness-Familie wollte nicht, dass ihre Werbekampagne zu stark mit Bier verbunden wird, weil sie dies vulgär fand, und so kam die Werbeagentur "S.H. Benson" aus London im Jahr 1935 auf die Idee, Tiere als Werbeträger zu benutzen. Gezeichnet wurden diese von dem Plakatkünstler John Gilroy (1898-1985), und die Texte dazu entwarf unter anderen die bekannte Schriftstellerin Dorothy L. Sayers (1893-1957).

 

1982 wurde die Werbung mit den Tiermotiven eingestellt. Der Tukan, der wie die anderen Tiere auch die Stärke und Güte des Gebräus herausstellen sollte, ist jedoch noch heute ein Sinnbild für Guinness Bier und erfreut auf historisch anmutenden Blechschildern, auf Feuerzeugen und Biergläsern das Herz der Sammler. Viele Irish Pubs, nicht nur auf der Grünen Insel, erinnern an ihren Wänden an eines der beliebtesten Werbemotive der Brauereibranche weltweit und aller Zeiten.

 

(Quelle: „The Times“ vom 13. 04. 1985)

August 2013. Urlaubszeit

Souvenirs

13 Dinge, die ihr auf keinen Fall kaufen solltet:

 

  1. Schnitzereien, Armbänder und andere Gegenstände aus Elfenbein
  2. Gürtel, Stiefel, Handtaschen, Geldbörsen und andere Produkte aus der Haut exotischer Tierarten wie Alligatoren, Krokodile, Eidechsen und Schlangen
  3. Armbänder und andere Gegenstände aus Elefantenhaar
  4. Exotische Vögel
  5. Lebende Reptilien
  6. Korallen und Schalen der Großen Fechterschnecke
  7. Produkte aus exotischem Holz. Der Lebensraumverlust in Wäldern mit altem Baumbestand ist verheerend für Wildtiere. Leichtes Holz stammt normalerweise von schnell wachsenden Baumarten und ist wahrscheinlich in Ordnung. Schweres und dichtes Holz hingegen kommt von langsam wachsenden Bäumen, die geschützt werden müssen.
  8. Schildkrötenpanzer
  9. Accessoires, in denen Stachelschweinborsten verarbeitet sind
  10. Produkte von Tigern wie Tigerknochenwein, Zähne oder Felle
  11. Traditionelle Medizin, die Rhinozeroshorn, Bärengalle oder andere Tierteile enthält
  12. Vogeleier oder –Nester
  13. Schals oder andere Produkte aus Shahtoosh-Wolle. Diese Wolle wird illegal aus dem Fell der gefährdeten Tibetantilope gewonnen. Dabei werden die Tiere (bis zu drei Stück pro Schal!) getötet.

 

Die Liste wurde vom IFAW (International Fund for Animal Welfare) herausgegeben.

Mehr zu der Organisation beim Klick aufs Logo > > >

Juni 2013:

Hochwasser im Prager Zoo: Kadir ist tot

Aber er ist nicht der Einzige, der im Zoo von Prag wegen des Hochwassers sein Leben lassen musste.

 

Kadir, der 35jährige Elefantenbulle, musste erschossen werden, um seinen stundenlangen Kampf gegen das Ertrinken zu beenden.

Misha, der sechsjährige Bär, starb, nachdem ihm der Tierarzt eine riskante Dosis Narkotikum gespritzt hatte.

Bert, der 10jährige Löwe, wurde eingeschläfert, und die 14 jährige Nilpferdstute Lentika musste erschossen werden, weil sie in ihrer Panik Pfleger gefährdete.

 

Insgesamt 134 Tiere aus dem Zoo mussten sterben, weil niemand auf eine solche Naturkatastrophe vorbereitet schien, und weil falsche Entscheidungen getroffen wurden.

Das war im August 2002. Und wieder ist die Moldau in den Zoo eingedrungen, und mehrere Tausend Tiere mussten in Sicherheit gebracht werden. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen aus ihren Fehlern gelernt haben.

 

Und zu unserem Umgang mit Tieren und zur Zoohaltung allgemein darf sich jetzt jeder selbst Gedanken machen …

Mai 2013:

Wanderer, kommst du nach Papenburg …

Wer an unkonventionellen Ansichten der Stadt interessiert ist und in der nächsten Zeit nach Papenburg kommt, der sollte sich unbedingt in den Ortsteil Aschendorf begeben.

 

Im dortigen Stiefelknechthaus neben dem Gut Altenkamp ist noch bis zum 16. Juni die Fotoausstellung "Atlantis" meiner Freundin Hedi Glock zu bewundern; hier ein Schnappschuss vom Pfingstsonntag:

Das Foto zeigt die Künstlerin bei ihrer momentanen täglichen Arbeit: der Erklärung ihrer Werke, der Technik und der Geschichten dahinter. Eine spannende Sache …

 

Einige der zahlreichen Fotos von Hedi zum Thema "Spiegelungen" sind auf ihrer privaten Homepage zu finden.

(bitte Foto anklicken)

April 2013:

Pferdefleisch in der Lasagne …? Peanuts!

 

Anfang des Jahres wurden in mehreren europäischen Ländern als Rindfleischprodukte deklarierte Lebensmittel gefunden, die bis zu 100% nicht deklariertes Pferdefleisch enthielten. Besonders die Lasagne ist uns in diesem Zusammenhang in Erinnerung geblieben. Reaktionen von Entrüstung bis zu Ekel gingen durch das Land.

 

Dass nahezu gleichzeitig ein ähnlicher Skandal in Südafrika aufgedeckt wurde, erfuhren wir hier so gut wie gar nicht. Beispiel Biltong, dieses aus Südafrika und Namibia bekannte luftgetrocknete Fleisch. Bei Wikipedia ist zu lesen:

 

"2013 deckte eine von der Universität des Westkaps durchgeführte Studie auf, dass bis zu 90% der in Südafrika als Wildbret-Biltong hergestellten und dementsprechend deklarierten Ware neben der auf der Verpackung angegebenen Spezies auch Fleisch von anderen Tieren wie z. B. Pferd, Giraffe, Schwein und sogar Känguru enthielt. Eine Probe enthielt darüber hinaus Fleisch des vom Aussterben bedrohten Bergzebras."

Oktober 2012:

Die Frankfurter Buchmesse, die größte und bedeutendste Buchmesse der Welt, findet in diesem Jahr vom 10. bis 14. Oktober statt.

1949 vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gegründet, stellt die Messe seit 1988 in jedem Jahr auch die Literatur und Kultur eines Gastlandes besonders heraus. Neuseeland-Reisende, unbedingt vormerken: der diesjährige Ehrengast ist Neuseeland!

 

Neben Büchern locken auch andere Medien das (Fach-) Publikum; so wird beispielsweise auch dieses Jahr die Kalenderausstellung im Foyer der Halle 4.1 garantiert wieder ein Publikumsmagnet sein:

gegliedert in 22 Sachgruppen präsentiert die Kalenderausstellung jährlich bis zu 1.300 verschiedene Kalender aus über 100 Verlagen, vom winzigen Pocket-Kalender bis hin zum meterhohen Architektur-Kalender.

 

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie ich bei meinem letzten Messebesuch im Jahr 2006 (damaliger Ehrengast: Indien) von der Anzahl und Qualität allein der Fotokalender erschlagen war. Ziemlich bald jedoch kristallisierte sich als mein Favorit der Weingarten Verlag heraus, und hier besonders der jährlich erscheinende Kalender "Die Farben Indiens" von Olaf Krüger; auch für 2013 ist er quasi schon gekauft:



Olaf Krüger (s. a. "Indien im Buch" Nr. 42) zeigt uns hier sein geliebtes Indien in seiner ganzen Farbigkeit. Aus der amazon-Besprechung: "Frauen in seidenen Saris beten am Fluss, Männer mit leuchtenden Turbanen treiben ihre Kamele durch die Wüste, funkelnde Paläste beherbergen rauschende Feste."

Der bekannte deutsche Fotograf, der im Jahr 2010 für besondere Leistungen auf dem Gebiet der deutsch-indischen Beziehungen mit dem Gisela-Bonn-Preis ausgezeichnet wurde, stellt in diesem Kalender wieder zwölf begeisternde Aufnahmen vor … einer der Gründe, mich jetzt schon auf 2013 zu freuen!

September 2012:

18. September: Massensterben

 

"Jedes vierte Wirbeltier in Deutschland ist vom Aussterben bedroht" und "207 Arten sind in akuter Gefahr" hörte ich heute Morgen im Radio.

 

Laut WWF verschwinden mehrere tausend Tier- und Pflanzenarten jährlich für immer von der Erde. Neueste Erhebungen gehen davon aus, dass sich die Aussterberate von Arten durch menschliche Einflüsse mittlerweile um den Faktor 1.000 bis 10.000 gegenüber der natürlichen Rate erhöht hat.

 

Das bedeutet: das momentane Massensterben ist vor allem das Ergebnis des Wettkampfes um Ressourcen, bei dem die Spezies Mensch gegen alle anderen arbeitet. So viel zur "Krone der Schöpfung".

2. September 2012:

genau heute vor 345 Jahren wurde die erste Straßenbeleuchtung in PARIS angezündet

 

Ob man das nächtliche Glitzern des Eiffelturms schön findet oder einfach nur kitschig ist eine Frage des Geschmacks. Tatsache jedoch ist, dass solche kostenintensiven Illuminationen von Sehenswürdig-

keiten wesentlich zur Lichtverschmutzung beitragen und zudem unnötig sind, erhellen heute doch fast 60.000 Straßenlaternen die Pariser Nacht.

 

Das war nicht immer so: bis weit ins 17. Jahrhundert war die französische Hauptstadt in der Nacht dunkel und ein ausgesprochen gefährliches Pflaster, in dessen verwinkelten Gassen sich nur Diebe, Mörder und anderes lichtscheues Gesindel herumtrieben. So schrieb der Dichter

Nicolas Boileau auch 1660: "Der verhängnisvollste und einsamste Wald ist ein sicherer Hafen im Vergleich zu Paris!"

 

Dann kam Ludwig XIV., der Sonnenkönig, und verwandelte im Jahr 1667 die "stinkende und finstere Kloake von Paris" (damals übrigens mit einer halben Million Einwohner die größte Stadt der Welt) nach und nach in eine moderne Weltstadt. Das neue Motto hieß "Sauberkeit, Helligkeit und Sicherheit". Man stellte 2.736 Kerzen in Glasgehäusen auf, die nach und nach immer mehr wurden, und den Pariser Bürgern oblag es, diese jeden Abend anzuzünden.

 

Mit der Einführung der Straßenbeleuchtung entstand dann auch ein nächtliches Kulturleben, und die Nacht gehörte nun den Bürgern, die zu Gesellschaften, ins Theater und in die Oper gehen konnten und nicht mehr wie vordem sich mit Sonnenuntergang nicht mehr aus dem Haus trauten.

 

Die Erfindung, Paris nachts mit unzähligen Lichtern zu erleuchten, rief auch bei auswärtigen Gästen Staunen hervor und fand großen Anklang … vielleicht mit einer der Gründe, warum das Nachtleben der französischen Hauptstadt so berühmt wurde und noch heute die Besucher in Scharen anlockt.

 

(Quelle: wdr2 "Stichtag")

April 2012:

Die gefährlichsten Tiere der Welt

An den Küsten der USA verliert jährlich durchschnittlich ein Mensch sein Leben durch eine Hai-Attacke. Die Wahrscheinlichkeit für einen US-Bürger, von einem Hai getötet zu werden, liegt bei 1 : 3.748.067.

Die viel größere Gefahr geht von Amerikas Rindern aus, so wurden zwischen 2003 und 2008 108 Menschen von Kühen tot getrampelt – im Schnitt also 22 jährlich. Damit liegt die Wahrscheinlichkeit, durch ein Rind zu Tode zu kommen, bei

1 : 173.871.

Das gefährlichste Tier der Welt ist jedoch die Mücke, denn sie überträgt tödliche Krankheiten wie Malaria und Gelbfieber.

Unterschätzte Killer sind z. B. auch Flusspferde. Im Jahr 2011 töteten sie in Afrika 300 Menschen – mehr als jedes andere Tier auf dem Kontinent.

(Quelle: „Wunderwelt Wissen“, April 2012)

Die dreckigsten Städte der Welt

Laut einer WHO-Studie aus dem Jahr 2011 ist die Luftqualität in Ballungsgebieten weltweit katastrophal, und Experten schätzen, dass jedes Jahr insgesamt rund zwei Millionen Menschen an den Folgen verunreinigter Luft sterben.

Emissionen aus Industrieanlagen und Kraftwerken sind zum größten Teil schuld daran, Autoabgase, mit Kohle und Holz befeuerte Kochstellen und schwelende Müllberge. Feinstaubmessungen zeigten, dass Städte in Iran, in Pakistan und Indien ganz oben in der Negativ-Statistik stehen.

Vielleicht auch ein Grund, seinen diesjährigen Urlaub in Whitehorse zu verbringen; die Stadt in Kanada ist die sauberste weltweit.

(Quelle: SpiegelOnline)

März 2012:

HAPPY BIRTHDAY, HARRY!

Am 1. März wurde Harry Belafonte 85 Jahre alt. Von dem Schauspieler und Sänger mit jamaikanischen Wurzeln, der mit seinem "Banana Boat Song" bekannt wurde, wissen die wenigsten, dass er mehr war und ist als lediglich ein attraktiver Entertainer und ein Womanizer. Belafonte ist ein unermüdlicher Kämpfer gegen Rassismus und soziales Unrecht. Einer, der an der Seite von Martin Luther King stritt und – vom FBI argwöhnisch observiert – halb Hollywood für die Bürgerrechtsbewegung mobilisierte. Der Mandela befreien half und heute für UNICEF unterwegs ist.

Nicht verpassen:
am 12. März erscheint seine fulminante Autobiografie "My Song" bei Kiepenheuer & Witsch,
am 28. März stellt er sein Buch im Kölner Theater am Tanzbrunnen vor,
am 30. März liest er in Hamburg und am 1. April in Berlin.
Der Film "Sing Your Song", ein Dokumentarfilm über sein Leben, soll noch im Frühjahr in den deutschen Kinos anlaufen.
(Quelle: "fiftyfifty"; Ausgabe März 2012)

Über 300 Millionen Kinder leben in Slums  

Das bedeutet, dass jedes dritte Kind auf unserer Erde in einem Slum groß wird.

(Quelle: Jahresreport der Unicef "Zur Situation der Kinder in der Welt 2012")

Januar 2012:

(c) Paten indischer Kinder e.V.

Eigentlich wollte ich meine Seiten frei von Werbung halten, aber es muss auch Ausnahmen geben dürfen.

 

So habe ich ein Angebot von"HolidayCheck"angenommen und für ein Jahr mehrere Links auf meinen Seiten mit den Reisegeschichten platziert;

den Erlös habe ich ohne Abzug dem Verein "Paten indischer Kinder e.V" gespendet. Mehr über den Verein auf der Unterseite "MACH MIT".



21. Januar 2012:
JÜNGSTE SOLO-WELTUMSEGLERIN AM ZIEL
16 Jahre alt ist die Niederländerin Laura Dekker, die heute nach über 500 Tagen und 27000 Seemeilen ihre Weltumsegelung auf Sint Maarten in der Karibik beendet hat.
Das Unternehmen des Teenagers ist mit Recht nicht unumstritten, aber Laura liegt das Segeln im Blut, und sie scheint für ihr Alter sehr erwachsen zu sein.
Man darf gespannt sein auf ihr Buch, das in holländischer Sprache bereits vorliegt und auf den Dokumentarfilm, der geplant ist.



GEBURTSTAG!

Meine Seite feierte am 12. Januar 2012 ihr einjähriges Bestehen, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, mich hier einmal bei allen Besuchern herzlich zu bedanken. Ohne Euch, Euer positives Feedback, Eure netten Gästebucheinträge und Eure Treue zu meiner Homepage würde sie mir nicht mal halb so viel Spaß machen!!! 

Ein neues Jahr hat angefangen, und ich möchte die Gelegenheit nutzen, an einige Menschen zu erinnern, die bestimmt nicht nur mein Leben bereichert haben. Sie verließen uns im vergangenen Jahr leider für immer:

 

Loriot (87), Amy Winehouse (27), Steve Jobs (56), Witta Pohl (73), Walter Giller (84), Christa Wolf (82), Elizabeth Taylor (79), Ulf Löfgren (79), Peter Falk (83), Ludwig Hirsch (65), Georg Kreisler (89)

Dezember 2011:

ARMES DEUTSCHLAND!

Über 110 Millionen Euro werden allein die Deutschen dieses Jahr wieder für Silvesterraketen und Böller ausgeben ... ich darf gar nicht daran denken, wieviel Sinnvolles man mit diesem Geld anfangen könnte!

WEISSE ROSEN FÜR DEN PAPST

Auch dieses Jahr feierte Papst Benedikt XVI. an Heiligabend die Christmette im Petersdom. In seiner Predigt erinnerte er daran, dass das Weihnachtsfest keine kommerzielle Feier sei. Vollste Zustimmung meinerseits!

Ich frage mich jetzt nur, warum mir zu diesem Thema ein Bericht über die Weihnachtsfeierlichkeiten im Vatikan einfällt, den ich einen Tag zuvor gesehen habe. Da wurde berichtet, dass der Vatikan allein für 25.000 Euro weiße Rosen für die Weihnachtsgestecke einkauft, von dem anderen Weihnachtsschmuck und z. B. den neuen päpstlichen Gewändern ganz zu schweigen ...

ZU WEIHNACHTEN: GOLD UND GUCCI

1. Dezember:

In Burkina Faso, einem der ärmsten Länder der Welt, arbeiten bis zu 200.000 Kinder unter 15 Jahren in Goldminen. Sie klettern ohne Hilfsmittel und Schutzkleidung in enge, ungesicherte Schächte und holen dort aus der sauerstoffarmen Tiefe von bis zu 80 Metern Steine heraus, in denen eventuell etwas Goldstaub enthalten ist. Andere Mädchen und Jungen zerschlagen dann in stundenlanger, gebeugter Haltung die schweren Steine, bis sie fein wie Pulver sind und man (unter Einsatz von aggressiven Chemikalien) das Gold herauswaschen kann.

Wer die Bilder von UNICEF heute in den Nachrichten gesehen hat, der bekommt sie nicht mehr aus dem Kopf ...

 

Kurz danach wurde berichtet, dass das Wettrüsten an der Kinder-Styling-Front der VIPs immer größere Formen annimmt: der Nachwuchs von Tom Cruise und Katie Holmes, von den Beckhams u. a. besitzt natürlich nur Designerkleidchen. Selbst Babys aus diesen Kreisen tragen ihre Strampler nie ein zweites Mal, und es gilt als völlig normal, wenn bereits Fünfjährige über einen Kleiderschrank verfügen, in dem Klamotten von mehreren Millionen Dollar stecken.

November 2011:

KEINE WILDTIERE MEHR IM ZIRKUS!

 

November 2011. Der Bundesrat berät demnächst über einen Vorschlag Hamburgs, Zirkusbetrieben das Halten von Wildtieren zu untersagen. Tierschützer fordern dies schon lange mit der Begründung, dass eine artgerechte Haltung im Zirkus nicht möglich ist.

(Quelle: wdr2)

Meiner Meinung nach werden zudem die Tiere im Zirkus degradiert, wenn nicht gar gequält. Dass es auch anders geht, zeigen u. a. der Circus Roncalli und der Cirque du Soleil. Ich hoffe, dass auch unsere Politiker in dieser Frage bald im

21. Jahrhundert ankommen werden.

NACHTRAG:

"Mit der Entscheidung vom Freitag (25. November) spricht sich der Bundesrat offiziell gegen das Mitführen von Affen, Elefanten, Flusspferden, Giraffen, Großbären und Nashörnern im reisenden Zirkus aus. Nun ist die Bundesregierung gefordert. Bundesministerin Aigner verweigert sich seit Jahren einer Verbotslösung und ignoriert die katastrophale Lage von Wildtieren in Zirkusunternehmen. Dabei ist ein deutsches Wildtierverbot im Zirkus längst überfällig: In 13 europäischen Ländern ist das Mitführen von Wildtieren im Zirkus bereits verboten bzw. stark eingeschränkt."

(Quelle: VIER PFOTEN)

 

... und was ist mit Löwen? mit Tigern?

HOMO HOMINI LUPUS

21. 11. 2011, 6.44 Uhr - und gerade in den Nachrichten von t-online gelesen:

 

"Tausende afrikanische Flüchtlinge versuchen jährlich über die Sinai-Halbinsel nach Israel zu gelangen. Für viele endet der Versuch tödlich. Auch wegen skrupelloser Menschen- und Organhändler.

 

Horror in der Wüste: Menschenhändler sollen Hunderten von afrikanischen Flüchtlingen auf der Sinai-Halbinsel gewaltsam Organe entnommen haben. Einer Dokumentation des Senders CNN zufolge, sind die meisten an den Folgen der Eingriffe gestorben. Flüchtlinge, die es über die Grenze nach Israel geschafft haben, lieferten weitere Hinweise auf den Organraub.


Beduinen, die Flüchtlinge über die Grenze nach Israel schmuggelten sowie korrupte ägyptische Ärzte seien die Drahtzieher des Organhandels, heißt es in dem Bericht. Ihre Opfer kämen vor allem aus dem Sudan, Äthiopien oder Eritrea. Ihnen würden Nieren, Leber und andere Organe bei lebendigem Leibe entnommen. Die brutalen Eingriffe überlebten die Opfer in der Regel nicht."

Oktober 2011:

BERLIN EINMAL GANZ ANDERS ERLEBEN

Ausflüge auf eine Straußenfarm oder in die Schorfheide, Brennnesselsuppe essen oder Whiskey verkosten, Tiere fotografieren oder doch lieber angeln gehen, vielleicht im Advent über einen Weihnachtsmarkt bummeln … dies alles und noch viel mehr kann man jetzt in Berlin unter kundiger und ideenreicher Begleitung erleben.

Eine Freundin hat sich dort als FREIZEITMANAGERIN 65+ selbständig gemacht und zeigt SeniorInnen ihre Stadt von einer ganz neuen Seite.

Aber seht selbst:

http://www.freizeitmanagerin.de/

DIE WELT, IN DER WIR LEBEN

 

16. 11. 2011: Die erste Nachricht, die ich heute Morgen im Radio höre:

in Dadaab, dem weltgrößten Flüchtlingslager in Kenia ist unter den 500 000 somalischen Bewohnern die Cholera ausgebrochen.

Aus der zweiten Nachricht erfahre ich, dass bei Sotheby's in Genf ein gelber Diamant (also eine Kohlenstoffmodifikation) versteigert wurde.

Für mehr als 9 Millionen Euro …

AUSTRALIEN UND KANADA GANZ VORNE

 

Laut Analysen des EIU (Economist Intelligence Unit) ist

Melbourne die lebenswerteste Stadt der Welt.

Ausschlaggebend für die Bewertung waren dabei Faktoren wie soziale Stabilität, Lebenshaltungskosten, Kriminalitätsrate, Gesundheit, Infrastruktur, Kultur und Umwelt.

 

Hier die Rangliste:

1. Melbourne

2. Wien

3. Vancouver

4. Toronto

5. Calgary

6. Sydney

Die bestplatzierte deutsche Stadt ist Hamburg auf Rang 14;

den 140. und letzten Platz belegt Harare in Simbabwe.

 

Quellen: "Welcome! magazin“ Ausgabe 4/2011 und "stern.de“ vom 30. 08. 2011

TAJ MAHAL IN GEFAHR

 

"A teardrop on the cheek of time" (eine Träne auf der Wange der Zeit) nannte Rabindranath Tagore, der große indische Dichter und Philosoph, das Taj Mahal. 

Indische Zeitungen melden nun, dass die „schönste Liebeserklärung der Welt“ in Gefahr ist, weil das Holzfundament aus dem 17. Jahrhundert morsch werde …

Quelle: „stern“ 44/2011

"WACHSET UND MEHRET EUCH" ... ???

 

Statistiker und Bevölkerungsexperten der UNO berechneten, dass am

31. Oktober 2011 der siebenmilliardste Erdenbewohner geboren wird.

 

So wurde denn auch das in der Nacht zum 31. Oktober in Manila auf den Philippinen geborene Mädchen Danica May Camacho von Vertretern der UN symbolisch zum siebenmilliardsten Erdenbürger gekürt. Indien und Russland erhoben allerdings auch Anspruch auf den Titel, der so wichtig zu sein scheint ...

 

Zum Nachdenken hier ein paar Zahlen: Im Jahr 1804 lebte eine Milliarde Menschen auf der Erde. Dann stieg die Zahl rasant an, und in nur 200 Jahren kamen 6 Milliarden dazu.

Dabei besitzen 35 Millionen Menschen 36% des Kapitals und 6965 Millionen teilen sich die restlichen 64%.

Quelle: „stern“ 44/2011; s. auch

http://de.wikipedia.org/wiki/Weltbev%C3%B6lkerung 

FORMEL 1 JETZT AUCH IN INDIEN

 

Am 30. Oktober 2011 findet in der Formel 1 zum ersten Mal der Große Preis von Indien statt. Ausgetragen wird das Rennen in Greater Noida in der Nähe von Delhi auf der Rennstrecke „Buddh International Circuit“. Sie wurde nach Buddha benannt, um ein Zeichen für Frieden und innere Ruhe zu setzen … Incredible !ndia

FRAUENRECHTE IN SAUDI-ARABIEN

 

„Aufgrund meines Geschlechts bin ich nicht frei zu entscheiden, ob ich das Land verlassen will oder nicht. Wenn ich als Frau reisen möchte, bin ich auf meinen Vater oder Ehemann angewiesen. Am Flughafen muss ich eine offizielle gelbe Karte des saudischen Innenministeriums vorweisen, auf der mein Ehemann mir die Erlaubnis zur Reise erteilt. Habe ich eine solche nicht, eskortieren mich Sicherheitskräfte aus dem Flughafengebäude. Sie geben mir zu verstehen, dass ich nach Hause gehen und versuchen soll, meinen Ehemann umzustimmen, damit er mir die Reise erlaubt.“

 

Iman-Al-Nafdschan, saudische Linguistin und Menschenrechtlerin

im „stern“ Nr. 41 vom 6. 10. 2011 über den absurden und diskriminierenden Alltag von Frauen in ihrem Land („Regeln wie im Mittelalter“)

Zum Nachdenken:

Am 16. Oktober ist WELTERNÄHRUNGSTAG. Weltweit leiden über eine Milliarde Menschen an Hunger ... und wir werfen Lebensmittel tonnenweise weg!

AM 4. OKTOBER IST WELTTIERSCHUTZTAG.

Mehr dazu:

 

http://www.tierschutzbund.de/wtt_2011.html

September 2011:

CHANCE FÜR FERDINAND

In Barcelona fand am 25. September 2011 vor 18000 Zuschauern der letzte Stierkampf in Katalonien statt. Dieser Erfolg freut natürlich uns Gegner des blutigen „Sports“, aber darüber darf man nicht vergessen, dass in anderen Regionen Spaniens der Stierkampf weiterhin erlaubt ist ...

"Bekenntnisse eines glücklichen Graukopfs":

"Ich bin zutiefst dankbar, wem auch immer, in diesen Teil der Welt hineingeboren zu sein und hier alt zu werden. Es hätte auch die Sahelzone sein können oder Nordkorea."

Teja Fiedler (*1943) im "Stern" Nr. 39 v. 22. 09. 2011

ZUM NACHDENKEN:

"Im vergangenen Jahr reisten 18.000 Touristen nach Afrika mit dem Ziel, einen Elefanten oder Löwen, ein Impala oder ein Kudu zu erlegen."

...

In Südafrika kostet der Abschuss eines Löwen im Durchschnitt 30.000 Dollar; wer eines der seltenen Spitzmaulnashörner erlegen will, bezahlt mit allem Drum und Dran 230.000 Dollar - also mehr als hundertmal so viel wie ein normaler Safari-Tourist.

...

Die kontrollierte Großwildjägerei nahm in den vergangenen Jahren enorme Ausmaße an: 1,4 Millionen Quadratkilometer stehen in Afrika für das "trophy hunting" zur Verfügung. Das sind Buschgebiete, viermal so groß wie Deutschland.

...

Kenia verbot 1977 die Großwildjagd, die Regierung konnte aber die Kontrolle durch Ranger nicht finanzieren, und die Wilderer hatten freie Bahn. Heute ist der Bestand z. B. der Elefanten in Kenia viel stärker gefährdet als in Namibia oder Südafrika, wo die Jagd nicht generell untersagt ist, sondern staatlich reguliert wird.

 

aus: "Stern" Nr. 37 vom 8. 9. 2011 ("Wild aufs Töten")

HURRA! VORFAHRT FÜR DIE TIERE!!!

"Jahrelang protestierten internationale Tierschützer gegen die Pläne, einen Highway durch die Serengeti zu bauen und damit Gnus und Zebras von ihren gewohnten Wanderrouten abzuschneiden - jetzt ist das Projekt endlich vom Tisch."

 

Quelle: "Welcome!"-Magazin 3/2011