"Dann kauf ich mir eben noch 'nen Hund,

wenn das nicht klappt mit 'nem Mann."

 

Moderatorin Inka Bause (*1968) in einem Fernsehinterview, Dez. 2012

Oskars Blog. Januar 2013

Als Einstimmung aufs Neue Jahr diesmal kein Foto von Oskar, sondern ein

gute-Laune-machendes Filmchen.

Vielen Dank an EO für den Link, und euch allen viel Spaß!

 

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30. Januar

 

Heute versuchte Oskar wieder einmal aus dem Auto heraus und durch die Scheibe unseren Nachbarn zu zerfleischen, den Jack Russell Terrier Jerry. Irgendwann schafft unser kleiner troublemaker es auch noch durch das Glas, aber bis dahin begnügt er sich damit, dieses anständig zu zerkratzen.

 

Aus der kritischen Angriffszone herausgefahren, gab’s noch im Auto eine gewaltige Strafpredigt von Beate. Die jetzt den bravsten Oskar der Welt hat. Wobei bestimmt auch hilfreich war, dass die beiden Hunde (mitgefangen, mitgehangen!) nach Ankunft zu Hause ziemlich lange auf ihr Frühstück warten mussten. Und einen Nachtisch in Form von Keksen gab's diesmal auch nicht!

29. Januar

 

Das Foto ist von gestern; heute regnet es wie auch schon gestern Abend die sprichwörtlichen cats and dogs, und nachdem sich in den letzten Wochen vor allem meine (gefütterten) Gummistiefel bewährt haben, kamen heute auch noch Regenhose und Basecap samt Buff zum Einsatz.

 

Unsere Wohnung sieht langsam so aus, wie ich mir ein Heerlager vorstelle: über allen Stühlen hängen Klamotten, zwei Stiefelpaare stehen herum, nasse Leinen und Handtücher sind zum Trocknen auf Heizungskörpern und Bodenkonvektoren ausgebreitet, und dazwischen liegen zwei Hunde, die zwar sauber und einigermaßen trocken gerieben wurden, aber nun versuchen, nach nassem Fuchs zu riechen …

28. Januar

 

"Unsere Heimat ist schön, und wir lieben unser Nordrhein-Westfalen" heißt es in der Radiowerbung für ein hiesiges Möbelhaus. Nun, da sollten die Damen und Herren sich mal aus ihren Designer-Sesselchen erheben und in ihren Heimatwald aufmachen!

 

Für alle Follower meines Oskar-Blogs: ich weiß, ich wiederhole mich! Und ich werde auch versuchen, die Thematik heute - vorläufig - abzuschließen, um euch nicht auf die Nerven zu gehen. Aber die Schandtaten wiederholen sich auch immer wieder, wobei mein bevorzugter Waldparkplatz wegen seiner günstigen Lage vielleicht eine besondere Rolle spielt.

Heute Morgen stand dort eine Plastikwanne, gefüllt mit leeren und halbvollen Putzmittelflaschen. Logisch, nach dem ganzen Party-Leergut von vor drei Tagen! Ist ja auch so preiswert und einfach, wenn der Parkplatz immer sehr zeitnah von dem ganzen Müll entsorgt wird!

 

Das Bewusstsein für die "schöne Heimat NRW" scheint bei vielen Mitmenschen nicht sehr ausgeprägt zu sein; Ignoranz und Naivität beherrschen das Feld.

Wie anders ist es zu verstehen, dass ich gefragt werde, ob ich Pilze gesammelt habe, wenn ich mal wieder mit einer Tüte voller Unrat aus dem Wald komme?

Klar: Müll rein, Pilze raus! Und Geiz ist geil!

27. Januar

 

Heute Morgen in Beates Frisierstübchen: Angie verliert ihre Wolle schier kiloweise (ein Hinweis auf den nahenden Frühling?) - und das, obwohl sie nur im Liegen und immer nur auf einer Körperhälfte gekämmt werden will. Also gut, machen wir die rechte Seite halt morgen oder übermorgen; schließlich bin ich eine gut erzogene Hundefriseurin!

 

Oskar schaut wie immer interessiert zu und möchte unbedingt auch gekämmt und gebürstet werden. Aber Wolle kommt bei der kleinen Streifenhyäne nicht aus dem Fell, nur manchmal ein paar Grassamen. Und einige Dreckklümpchen …

26. Januar

 

… erinnert irgendwie stark an unser Leben mit Oskar. Der Comic ist von dem schottischen Cartoonisten Alex Graham und wurde dem Taschenbuch

"Laß das, Wurzel" aus dem Jahr 1985 entnommen.

In England erschienen die Comic Strips zum ersten Mal 1963 in der "Daily Mail" unter dem Titel "Fred Basset" und erfreuen auch nach dem Tod Grahams im Jahr 1991 viele Engländer noch immer. Ziemlich erstaunlich, da der damalige Humor aus heutiger Sicht ziemlich brav und harmlos bis naiv wirkt. Was vielleicht aber auch an der Übersetzung liegen mag; vgl. den deutschen Titel.

Das gezeigte Beispiel ist für mich eines der wenigen, bei denen man wenigstens leicht schmunzeln kann. Zumindest, wenn man Oskar kennt ...

25. Januar

Fundstück des Tages. Ort: s. 2. Januar

"Einmal hin. Alles drin."

Oskar fand unterwegs dann noch eine Originalverpackung mit einer halben Kaustange, die einem Hundebesitzer wohl aus der Tasche gefallen war. Die gefiel dem Hund natürlich bedeutend besser als die ganzen Tüten mit dem Leergut!

 

Dass ich ihm nicht erlaubte, seine Beute zu fressen, das versteht sich von selbst ...

Beginn der Show ... später hatte ich keine Hand mehr frei für ein Foto

24. Januar

 

Calf Roping nennt man beim Rodeo den Wettbewerb, bei dem der Cowboy ein Kalb mit dem Lasso einfangen, es auf die Seite werfen und an drei Beinen zusammenbinden muss, und das möglichst schnell.

 

Unser Oskar probierte dieses Meisterstück heute an sich selber aus:

zum ersten Mal stellte er voller überschäumender Freude fest, dass man die Stöckchen auf dem Waldweg ja aufheben kann, tot schütteln und anschließend der Beate auffordernd vor die Füße werfen.

Ganz abgesehen davon, dass Stöckchen-Werfen an einer zwei Meter langen Leine nicht viel Sinn macht, wuselte der kleine Ungar dabei so herum, dass er sich selber fesselte.

 

Damit war das Dog Roping erfunden, und während Beate alle Hände voll zu tun hatte, Hund Nummer Eins wieder zu befreien, fing dieser an, sein Holzspielzeug zu fressen. Gleichzeitig wälzte sich Hund Nummer Zwei an der anderen Leine nach alter Husky-Sitte wohlig grunzend im Schnee.

 

Insgesamt boten wir drei mal wieder eine filmreife Show ...

23. Januar

ICH SUCHE EINEN FREUND,

der mir den Rücken kratzt, der mir Stöckchen wirft, und der mir Kekse in Form von Knochen gibt.

 

Das Foto nahm ich in Cartagena de Indias (Kolumbien) am Rande eines kleinen Parks auf. Erst beim Betrachten des Bildes stellte ich fest, dass hinter dem Schild und dem niedrigen Zaun ein Straßenhund liegt, dem man Fressen hingestellt hat.

 

* * *

 

Unseren Straßenhund Oskar darf man eigentlich keine Minute aus den Augen lassen. Heute Morgen zum Beispiel: ich öffne die Tür zur Terrasse, um zu lüften … und erwische den Hund kurze Zeit später im Wohnzimmer beim genüsslichen Verspeisen des Apfels, den ich für die Amseln raus gelegt hatte.

Die Erfahrung und die ständige Angst, nicht genug zu fressen zu bekommen, muss trotz Oskars relativ kurzen Zeit auf den Straßen von Budapest tief in ihm sitzen … vielleicht schon von der Mutter vererbt …

21. Januar

 

Bei Schnee lernt man die Wahrnehmungen seiner Hunde besser verstehen, denn die Spuren sind jetzt auch für uns Menschen sichtbar: da fuhr ein Rad, dort schlurfte ein Fußgänger. Andere Hunde liefen kreuz und quer und markierten an zahllosen Ecken. Im Wald dann kommen noch die aufregenden Spuren von Hasen und Rehwild dazu … da muss man als lebhafter Vierbeiner mit Jagdhund-Genen einfach aufdrehen. Zumal im Schnee alles irgendwie noch intensiver zu riechen scheint.

 

Gut ist es da, dass ich mich immer mehr als Musher bewähre. Obwohl … bei Oskar und Angie habe ich NULL Erfolg mit den Kommandos "Easy!" (langsam) und "Whoa!" (stopp).

Die beiden wollen das einfach nicht verstehen, benutzen ihre Krallen als Spikes, toben durch den Schnee und fühlen sich – sorry für diesen Vergleich: pudelwohl. Und Beate spielt Schlitten und Hundegespannführer gleichzeitig.

 

Einzige Lösung: wir gehen quer durch den Wald. Hier hält selbst Oskar mal an, um leidenschaftlich, aber erfolglos nach Mäusen zu buddeln ...

19. Januar

 

Warum muss ich immer, wenn ich Lenkas "Everything at once" höre, an Oskar denken? Vielleicht liegt’s ja am Text ;-)))

 

As sly as a fox, as strong as an ox

As fast as a hare, as brave as a bear

As free as a bird, as neat as a word

As quiet as a mouse, as big as a house


All I wanna be, all I wanna be, oh

All I wanna be is everything ...

18. Januar

Heute Morgen ging im verschneiten Wald (endlich mal wieder!) die Sonne auf. Auch im übertragenen Sinne:

zu früher Stunde waren nur verständnisvolle und freundliche Hundebesitzer unterwegs. Die gibt es nämlich durchaus und in relativ großer Zahl; leider bleiben meist nur die anderen in Erinnerung …

17. Januar:

   AUF DIE PLÄTZE ...                  FERTIG ...                              LOS!!!

 

Ich glaube, das mit dem Tausch meiner Schlittenhunde überlege ich mir noch einmal: es ist einfach zu schön, zwei gut gelaunte Hunde vor sich her laufen zu sehen. Auch, wenn es die Halterin und deren iPhone-Kamera oft an ihre Grenzen bringt.

 

Heute Nachmittag machten wir wieder einmal umständliche Zickzack-Spaziergänge durch unsere Siedlung, um den mit Salz gestreuten Gehwegen auszuweichen. Ich verstehe es nicht: eigentlich ist Streusalz verboten, und jeder weiß auch darum. Trotzdem wird es überall verkauft und benutzt; ist ja auch viel einfacher, als den Schnee wegzuschippen und zu kehren!

Ich möchte hier nicht mit der Schädigung unserer Umwelt anfangen, auch die dürfte hinlänglich bekannt sein. Aber wer jemals gehört hat, wie ein Hund vor Schmerzen SCHREIT, der sich Salz in einen bis dahin unentdeckten, winzigen Riss in der Pfote eingetreten hat, der denkt vielleicht doch noch einmal über den Einsatz von Streusalz nach …

16. Januar

 

Manchmal habe ich den Eindruck, als sei die menschliche Naivität bei uns Hundebesitzern besonders stark ausgeprägt.

 

Heute Morgen zum Beispiel: kommen uns da zwei Exemplare der Gattung Homo sapiens mit ihrem zweifellos netten und freundlichen, freilaufenden Caniden entgegen. Ich mache die Hundebesitzer darauf aufmerksam, dass ich meine beiden nicht von der Leine lassen kann und sie ihren Begleiter lieber unter Kontrolle halten sollen. Und die …? Meinen nur: "Der macht nix!" und gehen weiter.

Und so nimmt das Schicksal seinen Lauf: Wuffi läuft freudig auf uns zu, Oskar fühlt sich angegriffen und tobt an der Leine herum, Angie muss ihn natürlich unterstützen, und im Nullkommanichts haben sich beide mit ihren Leinen um Beate herumgewickelt und bringen sie auf dem rutschigen Gelände zu Fall …

 

OK, der zweite Teil der Geschichte spielte sich nur in meinem Kopf ab. Aber genau so wäre es wahrscheinlich gekommen, hätte ich nicht rechtzeitig Reißaus genommen …

15. Januar

 

Unglaublich, wieviel freie Zeit ich in den letzten Tagen hatte; trotz Renovierung und Putzeinsatz konnte ich ein ganzes Buch lesen! Seit gestern sind unsere Tiere zurück – und schon komme ich wieder zu nichts. Die Geister, die ich rief …

 

9.35 Uhr:

Tausche zwei Neuschnee-erfahrene, lauf- und zugfreudige Schlittenhunde gegen ein Tamagotchi.


Schlittenhund Oskar beim Antraben

11. Januar


Während Oskar mit Angie Urlaub auf dem Bauernhof macht, hat sich ihre Patentante wieder einmal der Plüschis angenommen. Gestern schon kamen sie in einem Paket aus Hessen zurück; liebevoll verpackt und mit Begleitschreiben.

Herzlichen Dank, liebe Doris, Du hast einen prima Job gemacht! Oskar wird aus dem Häuschen sein, vor allem wenn er wieder seinen geliebten Frosch sieht!

 

 

 

10. Januar

 

FUNDSTÜCK

aus dem Jahr 1997:

 

eine englische Postkarte, die in meinem Auslandstagebuch klebt; man beachte den Maulkorb und die gewaltige Kette!



9. Januar

 

Ob Menschen einen Energiekörper / eine Aura besitzen, das weiß ich nicht. Ich weiß auch nicht, ob Hunde diese Aura sehen können, wie manche Menschen behaupten. Was ich aber weiß, das ist, dass Hunde unendlich sensible Antennen dafür haben, wenn bei ihren Menschen etwas "im Busch" ist.

 

Heute musste ich Rabenmutter die beiden Vierbeiner wieder für einige Tage in die Pension bringen, denn das Haus voller Maler und dazwischen zwei Hunde, das geht einfach nicht. Und so schlich denn Angie in der letzten Stunde vor unserer Abfahrt mit traurigem Blick und hängenden Ohren umher, und Oskar versuchte besonders lieb zu sein und sich einzuschleimen. Gerade so, als wolle er die drohende Veränderung verhindern.

 

Dass ich noch keinen einzigen Teppich zusammengerollt, kein Bild von der Wand genommen und auch sonst nichts weggeräumt oder verändert hatte, spielte dabei keine Rolle: die Hunde wussten das einfach!

 

Vielleicht haben sie ja doch meine Aura gesehen:

"Die Farbe der Aura gibt Auskunft über den körperlich - seelisch - geistigen Gesundheitszustand des Menschen, denn man kann in der Aura die Energien seiner Gedanken und Gefühle … erkennen" habe ich irgendwo im Netz gelesen. Welche Farbe meine Aura heute für Oskar und Angie gehabt haben muss, das konnte ich allerdings auf die Schnelle nicht herausfinden. Ich schätze mal: schwarz. Das würde dann auch wieder gut zur Rabenmutter passen ...

8. Januar

 

Langsam wird Oskar wieder der Alte:

zur Praxis: bitte Logo anklicken!

 

7. Januar

 

War heute Morgen doch noch mit Oskar beim Tierarzt. Zwar hat der Hund keinen Durchfall mehr, aber er fühlt sich streckenweise sichtlich unwohl. Speit mindestens einmal täglich, frisst Gras und ist noch immer nicht so temperamentvoll wie gewöhnlich.

 

Eindeutig Magenprobleme, vielleicht Übelkeit ...?

Unser guter Doc Schmid sieht das ähnlich und verordnet MCP-Tropfen (gut; die habe ich selbst auch oft in meiner Reiseapotheke und kann sie gleich mitbenutzen!) und eine Suspension namens Ulcogant.

 

Und die Hundebesitzerin steht wieder vor einer neuen Herausforderung: wie verabreicht man einem Oskar dreimal täglich 15 Tropfen, die möglichst mit viel Wasser eingenommen werden sollen? Wie diese komische weiße Flüssigkeit, die vor der Mahlzeit zweimal täglich in den Hund rein muss?

Ich habe das Problem zwar irgendwie gelöst, aber für richtig gute Tipps bin ich immer dankbar!

 

6. Januar 2013

 

 

FUNDSTÜCK

aus dem Jahr 1996:

 

eine englische Briefmarke, die in meinem Auslandstagebuch klebt

5. Januar

 

Unruhige Nacht, in der ich auf jedes Geräusch, jede Bewegung von Oskar lauschte.

 

Voll fit ist der Hund noch immer nicht, aber es geht weiter bergauf. Und Oskar ist pflegeleicht. Seit zwei Tagen quasi mit gebremstem Schaum unterwegs, gibt er sich sanft, ruhig und ausgeglichen … erst jetzt merke ich, wie anstrengend dieser Junghund normalerweise ist.

Doch ich kann es kaum erwarten, dass Oskar wieder stresst, denn dann weiß ich: er ist wieder total gesund!

 

... und ich höre Ronan Keating, der auch erkannt hat: "Life is a rollercoaster".

4. Januar

 

6 Uhr:

Er tobt nicht mehr, wenn sich jemand dem Haus nähert, er geht über Treppen und nimmt sie nicht in kühnen Sprüngen, er kneift Angie nicht mehr, verwüstet nichts und will auch seine Stofftiere nicht totschütteln. Er hat Durchfall, keinen Appetit, und er schläft viel. Das ist nicht unser Oskar! Ich werde heute mit ihm zum Tierarzt gehen.

 

15. 00 Uhr

Entwarnung: unser kleines Häufchen Elend ist auf dem Weg der Besserung. Und wir mussten nicht zum Tierarzt, weil sich die Symptome nicht verschlimmerten.

Ich denke, Oskar hatte heimlich etwas Falsches gefressen. Das geht unheimlich schnell: du hast den Hund an der Leine, beobachtest ihn quasi permanent, und während du noch glaubst, er wolle nur "Zeitung lesen" oder einer aufregenden Spur nachschnüffeln, hat er schon etwas im Maul …

 

Im Allgemeinen hilft bei Magen-Darm-Verstimmungen von Hunden ein Tag Nulldiät. Das hätte ich auch bei Oskar so gemacht, aber er verordnete sich diese schlauerweise selber. Was mir eine Menge Ärger mit ihm und mit Angie ersparte.

Und so machen wir jetzt seit dem späten Vormittag leichte Aufbaukost in Form von Hühnchen mit Reis, und das in mehreren kleinen Portionen. Stressig für mich, aber beide Hunde finden’s toll: anstatt je einer größeren Portion morgens und abends gibt’s jetzt alle drei bis vier Stunden etwas.

 

Ich bedanke mich - auch im Namen von Oskar - bei allen, die ihr Mitgefühl ausgedrückt und gute Besserung gewünscht haben: Jutta, Doris, Hedi, Ildiko … das tut echt gut!

3. Januar

 

… und das Jahr geht "gut" weiter. Letzte Nacht:

 

1.00 Uhr: Oskar, der bei uns im Schlafzimmer übernachtet, schläft unruhig.

 

1.45 Uhr: Oskar würgt. Bis ich fähig bin einzugreifen, hat er sich schon dreimal übergeben. Erste Putzaktion. Ich lasse Oskar in den Garten, wo er im strömenden Regen steht und Gras frisst. Langsam beruhigt sich die Situation, Oskar kommt ins Haus, wird trockengerieben - und Hund und Beate legen sich wieder hin.

 

2. 20 Uhr: Ich höre Oskar im Parterre kötzern; jetzt will das ganze Gras wieder raus aus dem Hund. Das habe ich bei Oskar noch nie erlebt! Zweites Großreinemachen. Womit nun auch das Parterre nach Sagrotan riecht. Angie guckt leicht verstört, bleibt aber ruhig. Beate ist mittlerweile hellwach, legt sich wieder hin, horcht aber auf jeden Pieps. Und ihr Göttergatte …? Der hat den ganzen Zirkus nicht mitbekommen, sondern selig weitergeschnarcht.

 

4.00 Uhr: endlich schläft auch Beate ein

 

5.45 Uhr: der Wecker klingelt …

 

Nach dem Spaziergang fraß Oskar sein Frühstück (Hühnchen mit Reis, dem ich zur Magenberuhigung Maaloxan beigemischt hatte) mit Appetit, aber mittags bekam er leichten Durchfall. Da es ihm am Abend besser zu gehen schien, stellte ich ihm wie üblich sein Trockenfutter hin. Und was macht Oskar …? Er rührt das Fressen nicht an; überlässt sogar Angie seine Schüssel.

Und das habe ich bei diesem Hund definitiv noch nie erlebt ...

"Wer die Schönheit der Erde betrachtet, stößt auf Kraftreserven, die für ein ganzes Leben reichen." Rachel Carson

2. Januar 2013


Das Jahr fängt gut an: auf unserem Parkplatz am Waldrand hat jemand nicht mehr gebrauchten Kram entsorgt: einen Hobel, Thermoskannen, Schirme, Regalbodenträger. Direkt dahinter sind zu den Sofaelementen von letztem Jahr leere Benzinkanister gekommen, Farbeimer und bergeweise neue Gartenabfälle.

 

 

 

* * * * * * * *

Das erste selbstgebastelte Plakat "Hund entlaufen" hängt auch schon wieder. Diesmal ist es ein brauner Retriever. Der neun Monate alte Welpe "Bob" irrt seit der Silvesternacht wohl verschreckt, ängstlich und hungrig umher, hat sich irgendwo verkrochen - oder wurde längst schon überfahren.

 

Und der Refrain von Pete Seegers wohl berühmtesten Lied fällt mir ein:

"When will they ever learn …?"