Warum es auf meiner Reiseseite ein Hundeblog gibt? Nun:

das Leben ist eine Reise, und auf dieser Reise begleiten uns die Hunde.

 

Zudem kommt Angie aus Griechenland und Oskar aus Ungarn (unser Rex war Engländer, Ginger ein Ire), und damit sind wir ein internationales Rudel. Das auch zusammen oft unterwegs war und ist, von Wales bis Kerry und von Dänemark bis an die Mosel …

Last not least: für mich war das Schreiben eines Blogs eine neue Herausforderung und macht (nicht zuletzt wegen der vielen positiven Reaktionen) noch immer Spaß! Und diesen wünsche ich nun uns allen mit

Oskars Blog (8)

CAVE CANEM!

 

                                                                    Oskars Blog (9)

30. Juni

 

Hitzefrei …? Gibt’s nicht in der Hundeschule. Dabei sind bei hoher Luftfeuchtigkeit und 27 Grad Celsius im Schatten vierbeinige Schüler genauso unkonzentriert wie ihre zweibeinigen Kollegen; John berichtete von einem "kollektiven Versagen" während der heutigen Schulstunde.

 

Die neuen Übungen gingen wohl noch ganz gut, und die Schüler waren konzentriert. Als dann aber alte Übungen wiederholt werden sollten, ließ das Interesse rasch nach. Und der liebe Oskar fing mit dem Blödsinn an: anstatt brav sitzen zu bleiben wie befohlen, lief er mal schnell zur Nachbarwiese um nachzusehen, was die Parallelklasse macht. Der brave Labbi tat’s dem Oskar nach, dann der gut erzogene Collie … und zum Schluss spielten alle fröhlich miteinander, während die dazugehörenden Herrchen und Frauchen ihre Autorität immer mehr schwinden sahen.

 

Schade, da wäre ich gerne dabei gewesen. Allerdings nur als Zuschauer!

29. Juni

 

... und noch eins aus der Serie

"OSKAR WAS HERE".

Untertitel:

Ich war mal eine Frisbeescheibe.

 

Ohne Hunde ist es langweilig.

Peter Maffay (*30. 08. 1949)

in "Der Tiernotruf" Ausg. Sommer 2012

28. Juni

 

Oskar hat unserer Griechin (von der wir jahrelang so gut wie keinen Ton hörten) das Bellen beigebracht. Genauer: das häufige und ausdauernde Bellen. Laut gegeben wird jetzt nicht nur wenn der Briefträger kommt oder auf der Straße eine Autotür ins Schloss fällt, sondern zu allen möglichen Gelegenheiten, aus Freude und Frust, aus Aufregung und als Anmache.

 

Oskar bellt zudem, um sich mitzuteilen: wenn John nach Hause kommt, muss er lautstark in die Küche gelockt werden um ihm zu zeigen, wo Beate das vorbereitete Abendessen hingestellt hat (natürlich wieder mal in für Hunde unerreichbarer Höhe!), oder es geht unter Protest-Gekläffe zur Terrassentür, um Beate zu zeigen, dass diese frechen Gärtner während ihrer Abwesenheit einfach die Konifere gefällt haben.

 

Gestern aber setze ausgerechnet Angie dem Ganzen die Krone auf:

Der Inneneinrichter meines Vertrauens, den sie schon lange kennt, stattete uns einen Besuch ab und wurde ausdauernd angebellt. Oskar war zuerst verwundert, machte dann aber fleißig mit. Andre sah’s mit Humor und blieb cool … aber die Hunde gaben erst Ruhe, als unser Besuch mit meiner Hilfe die Keksdose gefunden hatte und Leckerlis verteilte.

 

Leider werde ich jetzt das dumme Gefühl nicht los, damit ein falsches Zeichen gesetzt zu haben: DAS werden sich die Tiere garantiert merken!

27. Juni:

Unsere sanfte Angie hat auch in siebeneinhalb Jahren Zusammenleben mit uns nicht gelernt, so etwas wie Empathie für Menschen zu empfinden - und wenn doch, dann kann sie es sehr gut verbergen.

 

Ganz anders Oskar: dieser Wildfang und kleine troublemaker steckt voller Mitgefühl für seine zweibeinigen Rudelmitglieder. Er merkt beispielsweise sofort, wenn es mir schlecht geht oder ich Schmerzen habe und kommt, um zu trösten. Lässt mich dabei ganz tief in seine klaren, bernsteinfarbenen Augen und damit in seine liebevolle kleine Hundeseele blicken …

 

Noch immer keine Gnade zeigt der Hund allerdings bei seinem Spielzeug. Momentaner Favorit: der Fast Kopflose Pluto.

26. Juni:

 

Noch schätzungsweise drei Jahre voller Hundespaziergänge im Doppelpack, dann werde ich die Augen eines Chamäleons haben; Rundumsicht total.

 

Nach vorne sichere ich schon lange: kommt da wer? Hat er einen Hund dabei? Mit oder ohne Leine? Kennen wir den …? und nach hinten schaue ich eh bei jedem Halt. Oder wenn wir auf einem kombinierten Fußgänger-/Radfahrweg unterwegs sind. Radler kommen meist lautlos und blitzschnell und haben Null Ahnung davon, dass so ein Hund nicht immer brav geradeaus läuft. Und wer ist dann Schuld, wenn der Radfahrer durch eine gespannte Leine niedergemäht und in der Aufregung vielleicht noch gebissen wird? Natürlich der Hundehalter! Aber das nur nebenbei.

 

Vor allem im Wald hat es sich bewährt, gleichzeitig auch noch das Gelände links und rechts zu sondieren. Beispielsweise nach Ameisenhaufen und Matschpfützen, in die ein Hund sich gerne einmal wirft - oder nach Fressbarem, das pfeilschnell in Oskars Maul verschwinden könnte.

Neulich an der Tanke war dies der Rest eines alten Schulbrotes. Als ich das Teil zwischen Oskars Zähnen herausklauben wollte, war es plötzlich nicht mehr da. Schon runtergeschluckt? Von wegen! Hatte dieses Schlitzohr doch einfach das Objekt seiner Begierde in einer Backentasche versteckt, um in dem Moment weiter zu kauen, in dem meine Hand verschwunden war.

 

Zurück zum Waldspaziergang: heute Morgen war es ein verträumtes Reh, das ich aus den Augenwinkeln rechts vom Weg auf der Fingerhut-Lichtung stehen sah. Also Oskars Leine vorsorglich dreifach um die Hand gewickelt. Und dann sah mein kleiner Großwildjäger es auch: Boaaah! Ey!!! Zieht doch dieses Stück Wild sogar in etwa 15 Meter Entfernung ohne ein Anzeichen von Hast oder Angst über unseren Weg! Oskar war so verblüfft, dass ihm die Spucke wegblieb und er keinen Ton mehr herausbrachte.

 

Aber er stand aufrecht auf den Hinterbeinen in seinem Geschirr und gab den Lipizzaner. Eine Übung, die wir demnächst in unser tägliches Trainingsprogramm einbauen werden!

 

WAS LIEGT DENN DA?

 

oder

 

Morgens um Sieben

ist die Welt noch in Ordnung

24. Juni: Mein "Wort zum Sonntag" kommt heute von Wolfgang Heidschuch

 

Joggers Alptraum

 

Du musst den Blick nach Süden richten,
dann wirst du einen Rüden sichten.
Und kaum hat er sein "Wau" gesetzt,
bist du schon wie die Sau gewetzt.

 

Abdruck mit freundlicher Genehmigung des Autors, der mir schrieb:

"Meine Schüttelreime freuen sich erfahrungsgemäß sehr, wenn sie in die weite Welt hinaus dürfen."

 

Mehr aus Wolfgangs genialer Denkwerkstatt gibt es auf seiner privaten Webseite:

http://www.ichraffs.net/index.html

Samstag / 23. 06.:

 

Zum Wochenende drei im Netz gefundene Schüttelreime; Verfasser unbekannt:



Es sprach der Herr von Rubenstein:
"Mein Hund, der ist nicht stubenrein!"

 

Was macht ihr mit der Fackel dort?
Wir jagen nur zwei Dackel fort.

 

Siehst du mal einen Pudel rennen,

 will er bei seinem Rudel pennen.

22. Juni

 

Morgenspaziergang mit einem prolligen Krawallmacher-Duo: an der Leine zerren, Menschen anbellen, Hunde anknurren und toben … das volle Programm!

Nach einer Woche Besuch und Brav-Sein (vor allem Oskar profilierte sich einmal mehr als unwiderstehlicher Herzensbrecher), mussten meine Vierbeiner anscheinend heute endlich mal wieder die – Entschuldigung! – Sau im Hund rauslassen.

 

Dazu fällt mir nur noch das Gelassenheitsgebet ein, das

vermutlich von Reinhold Niebuhr (1892-1971) verfasst wurde:

 

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen,

die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

21. Juni 2012

Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung von TASSO e.V.

Der Scan zeigt einen Ausschnitt aus der neuesten Tierschutz-Informationsschrift von TASSO e. V., die ich heute erhielt.

 

Ich möchte die Gelegenheit nutzen, auf diesen großartigen Verein hinzuweisen, der in diesem Jahr sein 30jähriges Bestehen feiert. Bekannt wurde er durch sein Zentralregister, in dem jeder sein Haustier kostenlos registrieren lassen kann.

 

Über sechs Millionen Tiere sind mittlerweile in dem Register verzeichnet, und die Zahl der allein im letzten Jahr zurückvermittelten Tiere betrug 53912.

 

Der Verein, der sich nur aus Spenden finanziert, leistete in Deutschland Pionierarbeit, als er im Jahr 1982 die Haustierregistrierung einführte.

Neben der Rückvermittlung von Haustieren widmet er sich in den letzten Jahren unter anderem auch verstärkt der Aufklärungsarbeit, dem aktiven Tierschutz und dem Kampf gegen den unseriösen Welpenhandel.

 

Natürlich sind von Anfang an auch Angie und Oskar bei TASSO e.V. registriert, aber ich hoffe, dass ich den Service der Tiernotrufzentrale für keinen von beiden jemals in Anspruch nehmen muss.

 

Wer mehr über TASSO e.V. erfahren oder den Verein unterstützen möchte:

bitte auf das Logo klicken!

19. Juni

 

Ich LIEBE es, wenn Jutta und Beate Quatsch mit mir machen. Dann halte ich auch schon mal still für ein albernes Foto Shoot.  

16. Juni

 

Hallo Freunde,

wir haben Besuch! Er heißt Jutta und kam gestern mit einem Koffer, in dem viele Tüten geheimnisvoll rascheln. Und in einer dieser Tüten fand ich einen quietschenden Gummihund. Toll! Dem hab ich erst mal die Ohren lang gezogen und das Quietschen abgewöhnt. Und dann hab ich mit Jutta gespielt und mich ein bisschen rangeschleimt. Wer weiß, was die noch alles in ihrem Koffer hat …

Mitbringsel für Oskar oder Das kurze Leben des Pluto

15. Juni

 

Dieser Hund erstaunt mich immer wieder! Gestern durfte er einen Joghurtbecher auslecken. Oskar freute sich wie Bolle über die knifflige, aber kulinarische Aufgabe. Als der Becher ziemlich leer war, nahm der Hund ihn mir aus der Hand und transportierte ihn zu seinem Lieblingsplätzchen, um ihn dort unter Einsatz der verschiedensten Techniken und mit einer Engelsgeduld bis auf den letzten Rest zu leeren.

Und was tut dieser Hund anschließend …? Bringt mir doch tatsächlich den Plastikbecher zurück! So ist’s recht, Oskar: irgendjemand muss in diesem Haushalt ja mal aufräumen!

T-Shirt; ungebügelt eingescannt

 

 

 

 

"Life is good"

 

Mir gefällt das Shirt, das meine Leute 2010 aus Key West mitgebracht haben:

 

THINK POSITIVE! Euer Ossi

 


12. Juni

 

Heute war ich mit Oskar in einer großen Gärtnerei, und der Hund benahm sich tadellos, selbst in der angeschlossenen Boutique. Wie das allerdings mit einem zweiten Vierbeiner auf dem Gelände gewesen wäre, daran möchte ich lieber nicht denken ...

10. Juni

Gestern war Oskar wieder in der Hundeschule, und wieder kam er mental erschöpft und total platt nach Hause. Aber was ich noch nie erlebt habe bei dem Energiebündel: er schlief im Sitzen ein!

Wie John berichtete, muss der Hund auch sehr konzentriert bei der Arbeit gewesen sein. Selbst die schwierigste Übung, in der man einem Leckerli widerstehen musste, bestand Oskar (im Gegensatz zu einigen Mitschülern) mit Bravour. Und das will etwas heißen bei einem Tier, das ständig Hunger zu haben scheint.

Oskar, wir sind stolz auf Dich!

Oskar als Gänseliesel

9. Juni 2012

 

Hallo Freunde,


heute geht die Fußball-EM in Polen und der Ukraine mit dem Spiel der deutschen Nationalmannschaft ja erst so richtig los. Aber ich muss sagen: wirklich Spaß macht das mir und meinen Leuten diesmal nicht! Uns gehen die Bilder nicht aus dem Kopf von dem, was die in der Ukraine meinen Kumpels von der Straße angetan haben:


mit Ködern vergiftet und dann (obwohl oft noch nicht tot) in fahrbaren Krematorien entsorgt … und das alles nur, um einen "guten Eindruck" auf den Straßen des Landes zu bieten.

 

EINE SCHANDE IST DAS!!!


Zum Glück gab und gibt es aber auch Organisationen und viele Privatmenschen, die gegen diese Massentötungen protestieren und z. B. Protestmails an die ukrainische Regierung schicken. Und auch für heute sind in einigen deutschen Städten wieder Kundgebungen geplant.


Leider zu spät für schätzungsweise 20.000 meiner vierbeinigen Kollegen in der Ukraine …

 

Euer trauriger Ossi

 

ZIEMLICH BESTE FREUNDE:

 

Oskar und sein Frosch

Foto von meinem iPhone. Motto: "Die beste Kamera ist die, die man immer zur Hand hat – auch, wenn sie 'nur' in einem Smartphone steckt."

 

Fronleichnam 2012:

 

Feiertag.

 

Da könnte man mal ausschlafen.

Wären da nicht zwei Hunde, die um 5.30 Uhr schon durchs Haus geistern,

bereit fürs Abenteuer!

6. Juni

 

Oskar ist ein Herzensbrecher! Nachbarn kommen, um ihn zu besuchen und mit ihm zu schmusen, auf der Straße fragen mich andere Hundebesitzer interessiert nach seinen Fortschritten, jedes kleine Mädchen möchte ihn streicheln … und unser ungarischer Charmeur lässt sich alles ausgesprochen gerne gefallen.

 

Nur die Labrador-Besitzerin am Ende der Straße hasst Oskar. Weil er ihren Rüden anbellt und damit angeblich so aufregt, dass der krank wird. Hä? Die einzige, die mit hochrotem Kopf und hervorquellenden Augen kurz vor einem Herzinfarkt stand, war die Hundekennerin selbst. Die sich ausgerechnet einen Labbi als Wachhund zugelegt hat, ihm jetzt aber wegen der Nachbarn das Bellen abgewöhnen will ...

 

Dummerweise wohnt unsere Labrador-Besitzerin strategisch günstig, nämlich auf dem Weg zu einem kleinen Wäldchen und zum See, zu einer Wiese und der Hundetagesstätte. Mittlerweile kenne ich auch schon drei Hundebesitzerinnen, die nicht mehr an dem Haus vorbeigehen, sondern ihre Vierbeiner lieber ins Auto packen und daran vorbeifahren. Wahrscheinlich hat die Wachhund-Ausbilderin sie genauso angepöbelt wie John und mich und aufgefordert, möglichst schnell von der Bildfläche zu verschwinden.

 

Irgendwie verstehen muss man die arme Frau ja:

ein Jahr lang musste sie allen Vorbeigehenden erklären, dass sie nur deshalb ihren einige Wochen alten Labrador-Welpen den ganzen Tag allein im Vorgarten ließ, weil aus ihm ein scharfer Wachhund werden sollte.

Der beste Wachhund wurde dabei jedoch nur sie selbst; stand den größten Teil des Tages hinter der Gardine um jeden anzupflaumen, der ihren Hund streicheln wollte. Oder dem Einsamen nur ein paar Worte sagen, wenn er an den Zaun oder ans Tor gelaufen kam. Was er auch nicht durfte, und von wo er sofort von seiner wachsamen Besitzerin zurückgerufen wurde. Armer Hund!

5. Juni

am liebsten hätte ich sie alle mitgenommen, diese sanften sizilianischen Kollegen von Oskar ...

Sich einen Hund anzuschaffen, ist für uns Menschen die einzige Möglichkeit, uns unsere Verwandten auszusuchen.

Mordecai Siegal (1935-2010)

4. Juni

Spuren eines Streuners am Strand vor Cefalù, Sizilien

Ohren sollten sein wie Muscheln. Dann könnte man alle Geräusche des Meeres mit sich herumtragen: das erboste Grollen bei Sturm, das aufgeregte Gewisper bei Regen und das müde Schwappen am Abend.

Man würde in sich hineinhören und selbst in einsamen Momenten der Welt ganz nahe sein.

"Hundeweisheit" von Pecorino (vgl. Blog 7)

3. Juni

 

Oskar ist ein Streber! Nach der dritten Schulstunde gestern erzählte John, der Kleine sei (vor allem natürlich mit Hilfe von Leckerlis) ganz konzentriert bei der Arbeit gewesen und habe nur zweimal kurz versucht, einem Labrador zu zeigen, dass er ihn doof findet.

Der Unterricht scheint den beiden Jungs wieder Spaß gemacht zu haben (gut so!), und eigentlich bin ich ganz gerührt: Wildfang Oskar zeigt uns in letzter Zeit sehr oft, dass er alles richtig machen will. Dass dies allerdings wegen seines Temperaments nicht immer klappt, das steht auf einem anderen Blatt …

2. Juni

 

Was Oskar wirklich erschreckt und ihm tiefe Sorgenfalten auf die Stirn treibt:

  •  wenn ich die Hundeschüsseln spüle, ehe er die Gelegenheit zum Vorspülen hatte
  •  wenn wir die beim Brotschneiden anfallenden Krümel nicht einfach auf den Boden fallen lassen, sondern in den Mülleimer werfen
  •  wenn wir nach dem Einkauf sämtliche Köstlichkeiten sofort in den Küchenschränken verstecken

1. Juni 2012

 

Aufmerksame Leser meines Blogs haben sich wohl schon gefragt, was eigentlich Oskars Schulausbildung macht. Nun, diese hatten wir nach der ersten Stunde erst einmal aufgegeben, da der Gruppen-Unterricht in der Hundeschule unserer Wahl zu einer für uns ausgesprochen ungünstigen Zeit stattfindet, nämlich samstags zwischen 12 und 13.30 Uhr. Zudem ist die Anreise relativ lang, und bei Kälte oder strömendem Regen und auf Matschwiesen macht die Open Air Veranstaltung höchstens dem Hund Spaß.

 

Also bekam Oskar erst einmal Privatunterricht bei mir. Womit ich seit Mitte Januar bei nur einer angenommenen wöchentlichen Trainingsstunde 1.700 Euro verdient/gespart habe, denn Trainerin Frau P. (vgl. 24. 11. 2011) verlangt 85 Euro für eine Stunde. Andere sind übrigens auch nicht viel billiger.

 

Dass sich mein täglicher (!) Einsatz gelohnt hat, zeigte sich am letzten Samstag, als John mit Oskar zum Unterricht ging: der Trainer lobte die Fortschritte des Hundes und war erstaunt, wie viel er doch schon kann, selbst unter Ablenkung durch eine andere Umgebung und andere Hunde.

 

Woran ich mit Oskar jedoch noch ernsthaft arbeiten muss, das ist, dass man auch "Platz!" machen kann ohne den Anblick eines Kekses, den man nach Ausführung des Kommandos bekommt. Diese Lektion will der Hund einfach nicht lernen …