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Wohnmobilreisen sophie März 22, 2026

Schnäppchen mit System Wie Gastro, Foodtrucks und Hofläden Blinto.de smart nutzen

Startschuss für Ihre mobile Küche oder den Hofladen

Du träumst von deinem eigenen Foodtruck, der auf Wochenmärkten die besten Thüringer Bratwürste serviert? Oder planst du, deinen Hofladen mit einem verlässlichen Kühlanhänger auszustatten, um Frischeprodukte endlich direkt zu den Kunden zu bringen? Die Realität holt viele Gründer schnell ein: Ein neuer, voll ausgestatteter Foodtruck kostet oft zwischen 50.000 und 100.000 Euro, ein moderner Kühltransporter schlägt mit mindestens 30.000 Euro zu Buche. Für Direktvermarkter und kleine Gastronomiebetriebe sind solche Summen meist schlicht nicht darstellbar, erst recht nicht, wenn parallel Einrichtung, Lager und Warenwirtschaft finanziert werden müssen.

Die clevere Alternative liegt im Gebrauchtmarkt – genauer gesagt in professionellen Online-Auktionsplattformen, auf denen ausrangierte Geschäftsfahrzeuge, Landmaschinen und Kühltechnik den Besitzer wechseln. Hier findest du Transporter, Anhänger, Kompakttraktoren und sogar komplette Verkaufsstände zu Preisen, die oft nur ein Drittel oder die Hälfte des Neupreises betragen. Statt jahrelang für die Traumausstattung zu sparen, kannst du sofort starten und das eingesparte Budget in hochwertige Zutaten, Marketing oder die Einstellung einer Aushilfe investieren. Der Clou: Viele dieser Fahrzeuge stammen aus Firmeninsolvenzen oder Flottenumstellungen und sind technisch noch in sehr gutem Zustand.

Mann versteigert Inventar während einer Auktion in Schwarz-Weiß.
Der digitale Marktplatz bietet Gründern die Chance, hochwertiges Equipment weit unter dem Neupreis zu erwerben und so das Startkapital effizient zu nutzen.

Dieser Leitfaden richtet sich gezielt an Gastronomen, Foodtruck-Betreiber und Hofladen-Besitzer, die mit schmalem Budget wirtschaften und trotzdem professionelle Technik benötigen. Du erfährst, wie du auf Auktionsplattformen gezielt nach den richtigen Fahrzeugen suchst, worauf du bei der Zustandsprüfung achten musst und welche versteckten Kosten neben dem reinen Gebotspreis auf dich zukommen. Von der ersten Recherche über das Bieten bis zur rechtssicheren Abholung begleiten wir dich Schritt für Schritt durch den Prozess, damit dein nächstes Geschäftsfahrzeug nicht zur teuren Überraschung wird.

Warum gebrauchte Profitechnik dem Budget schmeckt

Der offensichtlichste Vorteil liegt auf der Hand: Ein gebrauchter Kühlanhänger für 8.000 Euro statt 25.000 Euro neu bedeutet 17.000 Euro Spielraum für andere Investitionen. Gerade in der Gründungsphase oder bei saisonalen Betrieben wie mobilen Eisverkäufern oder Hofläden mit Wochenmarktpräsenz entscheidet dieser Preisunterschied oft darüber, ob das Geschäftsmodell überhaupt tragfähig wird. Du kannst mit den eingesparten Mitteln direkt in die Sortimentsqualität investieren – etwa in Bio-Fleisch vom regionalen Erzeuger, handwerklich hergestellte Käsespezialitäten oder eine hochwertigere Kühlkette. Diese Qualität schmecken und sehen Kunden sofort, während der Unterschied zwischen einem drei Jahre alten und einem neuen Transporter für sie kaum relevant ist, solange Sauberkeit und Funktionalität stimmen.

Nachhaltigkeit wird zunehmend zum Kaufargument, auch in der Gastronomie. Wenn du einen gebrauchten Kompakttraktor oder einen Second-Life-Lieferwagen einsetzt, verlängerst du dessen Nutzungsdauer und vermeidest den ressourcenintensiven Neubau eines Fahrzeugs. Die Produktion eines einzigen Nutzfahrzeugs verschlingt Tonnen von Stahl, Aluminium und Kunststoff; die Energiebilanz bei der Herstellung ist erheblich. Ein Gebrauchtkauf spart diese Emissionen komplett ein und passt perfekt zum Image vieler Hofläden und Direktvermarkter, die ohnehin auf Regionalität und Kreislaufwirtschaft setzen. Kunden honorieren diese Haltung: Wer auf dem Wochenmarkt erzählt, dass der Verkaufsanhänger ein zweites Leben bekommen hat, punktet mit Authentizität und Glaubwürdigkeit. Der Hofladen-Trend und Direktvermarktung leben gerade davon, dass Transparenz und echte Werte zählen – das beginnt schon bei der Wahl der Betriebsmittel.

Ein weiterer praktischer Vorteil: Verfügbarkeit und Lieferzeit. Während Neufahrzeuge oft monatelange Wartezeiten haben – in den letzten Jahren waren Halbleiterengpässe und gestörte Lieferketten gang und gäbe – steht ein ersteigter Gebrauchtwagen meist innerhalb weniger Wochen zur Abholung bereit. Für saisonale Geschäftsmodelle ist das entscheidend: Wer im Frühjahr einen Eiswagen für die Sommersaison benötigt oder vor der Spargelsaison einen zusätzlichen Kühltransporter braucht, kann nicht monatelang warten. Die wichtigsten Vorteile im Überblick:

  • Deutlich niedrigere Anschaffungskosten (oft 30–60 % Ersparnis gegenüber Neupreis)
  • Sofortige Verfügbarkeit ohne lange Lieferzeiten
  • Ökologischer Fußabdruck deutlich kleiner als bei Neukauf
  • Gutes Storytelling für nachhaltigkeitsbewusste Kundschaft
  • Eingespartes Budget für Sortiment, Marketing oder Personal nutzbar

So angeln Sie sich die besten Angebote auf Blinto

Die Kunst liegt darin, auf einer großen Auktionsplattform wie blinto.de gezielt die Fahrzeuge und Maschinen zu finden, die für dein Geschäft wirklich Sinn ergeben. Die Plattform ist ursprünglich auf Baumaschinen und Industriegüter spezialisiert, bietet aber auch eine wachsende Auswahl an Nutzfahrzeugen, Kühlanhängern und Kompakttraktoren – alles Kategorien, die für Gastronomen und Hofläden hochrelevant sind. Der erste Schritt: Lege dir ein kostenloses Nutzerkonto an und mache dich mit der Suchfunktion vertraut. Du kannst nach Fahrzeugtyp, Marke, Baujahr, Standort und sogar nach Auktionsende-Datum filtern. Für den Anfang empfiehlt sich eine breite Suche, um ein Gefühl für Preise und Verfügbarkeit zu bekommen.

Besonders spannend für Gastro- und Hofbetriebe sind folgende Kategorien: Kühlanhänger und Kühl-Lieferwagen (unverzichtbar für den Transport empfindlicher Lebensmittel), kleine bis mittelgroße Transporter mit Ladefläche oder Kastenaufbau (perfekt für Wochenmarktbeschickung), Kompakttraktoren und Hofschlepper (für Hofläden mit eigener Landwirtschaft) sowie Gabelstapler oder Hubwagen (für Lager und Warenannahme). Auch fertig ausgebaute Foodtrucks oder Verkaufswagen tauchen gelegentlich auf – meist aus Geschäftsaufgaben oder Flottenbereinigungen. Ein Tipp: Erweitere deine Suche auf benachbarte Kategorien wie „Sonderfahrzeuge” oder „Anhänger”, denn manche Verkäufer kategorisieren ihre Objekte nicht perfekt.

Nutze unbedingt die Funktion für Suchaufträge oder Benachrichtigungen. Damit wirst du automatisch per E-Mail informiert, sobald ein Fahrzeug deiner Wunschkategorie neu eingestellt wird. Gerade bei begehrten Objekten wie gut erhaltenen Kühlanhängern oder kompakten Lieferwagen entscheiden oft die ersten Stunden: Wer früh mitbietet, kann den Preis noch beeinflussen oder zumindest rechtzeitig eine Besichtigung vereinbaren. Achte auch auf die Standortangaben – ein Transport aus dem Nachbarbundesland ist meist günstiger und unkomplizierter als ein Überführung aus Süditalien oder Schweden. Folgende Objekte sind erfahrungsgemäß häufig im Angebot:

  • Kühlanhänger mit Aggregat (1,5 bis 3,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht)
  • Kleintransporter wie VW Caddy, Ford Transit oder Mercedes Sprinter
  • Kompakttraktoren von 25 bis 50 PS für Hoflogistik
  • Gabelstapler (Elektro und Diesel) für Lager und Warenumschlag
  • Verkaufswagen und Marktstände mit integrierter Technik
  • Edelstahl-Verkaufstheken und Kühlvitrinen aus Geschäftsauflösungen

Ein weiterer Vorteil: Viele Objekte stammen aus gewerblichen Auflösungen oder Leasingrückläufern und wurden regelmäßig gewartet. Anders als beim privaten Gebrauchtkauf hast du oft Zugang zu Wartungshistorien oder zumindest zur letzten TÜV-Prüfung. Notiere dir bei jedem interessanten Fahrzeug die Objektnummer, den Standort, das Auktionsende und dein persönliches Preislimit – so behältst du auch bei mehreren laufenden Auktionen den Überblick.

Der digitale Röntgenblick für den technischen Zustand

Bevor du auch nur ein Euro bietest, musst du den technischen Zustand so gut wie möglich einschätzen. Bei Online-Auktionen hast du meist nur Fotos, eine knappe Beschreibung und manchmal ein Video zur Verfügung – einen physischen Rundgang gibt es erst nach erfolgreichem Zuschlag, falls überhaupt. Deshalb ist eine gründliche Bildanalyse das A und O. Zoome in jedes Foto hinein und suche gezielt nach Roststellen am Unterboden, an Radkästen und Türkanten. Rost ist bei Nutzfahrzeugen oft das größte Langzeitproblem, da diese Fahrzeuge meist ganzjährig bei Wind und Wetter im Einsatz waren. Achte auch auf den Zustand der Reifen: Abgefahrene oder rissige Reifen bedeuten sofort mehrere hundert Euro Zusatzkosten. Schau dir den Motorraum genau an – Öl- oder Kühlflüssigkeitsspuren deuten auf undichte Stellen hin, die teuer werden können.

Die Fahrzeugbeschreibung will richtig gelesen werden. Formulierungen wie „altersgemäßer Zustand”, „Gebrauchsspuren vorhanden” oder „reparaturbedürftig” sind Warnsignale. „Altersgemäß” kann alles bedeuten – von leichten Kratzern bis zu durchgerosteten Schwellern. „Reparaturbedürftig” heißt meist, dass das Fahrzeug nicht fahrbereit ist und du mit erheblichen Instandsetzungskosten rechnen musst. Positive Signale sind dagegen: „TÜV neu”, „scheckheftgepflegt”, „aus Firmenflotte” oder „kürzlich gewartet”. Auch die Angabe der Laufleistung ist entscheidend: Ein Transporter mit 250.000 Kilometern hat statistisch noch Lebensdauer vor sich, wenn er gut gepflegt wurde – allerdings sollten dann Kupplung, Bremsen und Auspuff in gutem Zustand sein, sonst wird es teuer. Nutze externe Ressourcen wie eine umfassende Gebrauchtwagen-Checkliste, um systematisch alle relevanten Punkte abzuarbeiten.

Wann immer möglich, solltest du eine Besichtigung vor Ort wahrnehmen – viele Plattformen erlauben dies nach Voranmeldung. Dabei gilt: Nimm jemanden mit, der sich mit Technik auskennt, idealerweise einen Mechaniker oder einen erfahrenen Fuhrparkleiter. Falls keine Besichtigung möglich ist, kannst du beim Verkäufer nachfragen, ob zusätzliche Fotos oder ein Video des laufenden Motors verfügbar sind. Seriöse Verkäufer gehen auf solche Wünsche meist ein. Bei einer Probefahrt oder Besichtigung solltest du folgende Checkliste abarbeiten:

  1. Reifenprofil und Zustand prüfen (Mindestprofiltiefe 1,6 mm, besser 3–4 mm)
  2. Unterboden auf Rost und Beschädigungen untersuchen (Taschenlampe mitnehmen!)
  3. Motor starten: Läuft er rund? Qualmt der Auspuff? Ungewöhnliche Geräusche?
  4. Probefahrt: Schaltet das Getriebe sauber? Ziehen die Bremsen gleichmäßig?
  5. Bei Kühlfahrzeugen: Aggregat testen, Temperatur prüfen, Isolierung checken
  6. Papiere sichten: Sind TÜV-Bericht, Fahrzeugbrief und Wartungsheft vollständig?

Besonders bei Kühlfahrzeugen und Foodtrucks ist die Funktionsfähigkeit der Kühlaggregate entscheidend. Eine Reparatur oder ein Austausch kann schnell mehrere tausend Euro kosten. Lass dir zeigen, dass das Aggregat die gewünschte Temperatur auch wirklich hält – idealerweise über mehrere Stunden. Auch die Dichtungen und Türscharniere sollten intakt sein, sonst entweicht die Kälte und der Stromverbrauch explodiert. Hydrauliksysteme bei Traktoren oder Hubwagen müssen leichtgängig und ohne sichtbare Leckagen arbeiten. All diese Checks sind zeitaufwendig, aber sie bewahren dich vor teuren Fehlkäufen.

Kassensturz vor dem ersten Gebot

Der häufigste Anfängerfehler bei Auktionen: Das Höchstgebot ist niemals der Endpreis, den du zahlst. Auf den Zuschlagspreis kommen noch diverse Gebühren und Abgaben, die das vermeintliche Schnäppchen schnell verteuern. Die wichtigste Zusatzbelastung ist das Aufgeld – eine Auktionsgebühr, die der Plattformbetreiber für seine Dienstleistung erhebt. Je nach Plattform und Objektkategorie liegt das Aufgeld zwischen 5 und 15 Prozent des Zuschlagspreises. Bei einem Gebot von 10.000 Euro können also noch einmal 1.000 bis 1.500 Euro obendrauf kommen. Zusätzlich fällt in den meisten Fällen Mehrwertsteuer an – entweder auf den Gesamtbetrag (Zuschlag plus Aufgeld) oder nur auf das Aufgeld, abhängig von der Steuerregelung des Verkäufers. Bei gewerblichen Verkäufern innerhalb Deutschlands sind das in der Regel 19 Prozent Umsatzsteuer, die du als Gewerbetreibender aber als Vorsteuer abziehen kannst.

Eine Sonderregelung betrifft die sogenannte Differenzbesteuerung bei Landmaschinen und Gebrauchtfahrzeugen. Laut Informationen von Steuerberatungskanzleien wie ECOVIS wird hierbei die Umsatzsteuer nur auf die Handelsspanne erhoben, nicht auf den vollen Verkaufspreis. Das ist für dich als Käufer vorteilhaft, weil die absolute Steuerlast niedriger ausfällt. Allerdings kannst du dann keine Vorsteuer abziehen. Die Differenzbesteuerung greift aber nur, wenn der ursprüngliche Verkäufer (zum Beispiel ein Landwirt) selbst keine Vorsteuer geltend gemacht hat oder pauschalisiert versteuert. In der Praxis ist das oft bei gebrauchten Traktoren der Fall, die von kleineren Höfen stammen. Bei Fahrzeugen von Leasinggesellschaften oder großen Fuhrparks gilt hingegen meist die normale Regelbesteuerung. Prüfe daher in der Auktionsbeschreibung, ob „Differenzbesteuerung gemäß §25a UStG” vermerkt ist – das spart bares Geld. Wenn du dir unsicher bist, hole dir Rat zu finanzieller Planung ein.

Um dir die Kalkulation zu erleichtern, hier ein konkretes Rechenbeispiel in Tabellenform. Angenommen, du ersteigst einen gebrauchten Kühlanhänger:

Position Betrag
Höchstgebot (Zuschlagspreis) 8.000 €
Aufgeld (10 % auf Zuschlag) 800 €
Zwischensumme 8.800 €
Mehrwertsteuer (19 % auf Gesamtsumme, Regelbesteuerung) 1.672 €
Gesamtpreis brutto 10.472 €
Abzüglich Vorsteuerabzug (falls vorsteuerabzugsberechtigt) -1.672 €
Effektive Belastung (netto) 8.800 €

Als vorsteuerabzugsberechtigter Gewerbetreibender (z. B. Gastronom oder Hofladen mit Regelbesteuerung) zahlst du zwar erst einmal 10.472 Euro, kannst aber die 1.672 Euro Mehrwertsteuer als Vorsteuer beim Finanzamt geltend machen. Deine tatsächliche Belastung liegt also bei 8.800 Euro. Bist du hingegen Kleinunternehmer oder nutzt die Pauschalbesteuerung (bei manchen landwirtschaftlichen Nebenbetrieben üblich), dann bleibt die volle Summe bei dir hängen. Plane auch zusätzliche Kosten ein: Überführung oder Spedition (je nach Entfernung 200 bis 1.000 Euro), neue TÜV-Abnahme falls fällig (100 bis 300 Euro), kleinere Reparaturen und Verschleißteile (kalkuliere sicherheitshalber 500 bis 1.500 Euro als Puffer). Erst wenn du alle diese Posten zusammengerechnet hast, siehst du, ob das Angebot wirklich ein Schnäppchen ist.

Rechtssicher bieten und entspannt abholen

Online-Auktionen sind rechtlich verbindliche Kaufverträge. Sobald der Hammer fällt und du den Zuschlag bekommst, bist du zur Zahlung und Abnahme verpflichtet. Ein Rücktritt ist nur in Ausnahmefällen möglich – etwa wenn die Beschreibung grob falsch war oder das Objekt erhebliche Mängel aufweist, die nicht angegeben wurden. Deshalb ist die vorherige Prüfung so wichtig. Ein besonderer Punkt: Bei gewerblichen Verkäufern (B2B-Geschäft) wird die Gewährleistung meist ausgeschlossen. Das bedeutet, du kaufst „wie gesehen” und hast keine Ansprüche bei späteren Defekten. Nur arglistig verschwiegene Mängel sind davon ausgenommen – aber die musst du beweisen können. Privatverkäufer können die Gewährleistung ebenfalls ausschließen, müssen aber ehrlich über bekannte Mängel informieren. Laut Fachquellen wie dem TruckScout24-Ratgeber gilt: Handschriftliche Zusätze wie „Gekauft wie gesehen” sind bei Verbraucherverträgen unwirksam, im B2B-Bereich aber oft zulässig. Kläre also vor dem Gebot, ob der Verkäufer Gewerbetreibender oder Privatperson ist.

Besonders spannend wird es bei grenzüberschreitenden Käufen innerhalb der EU. Deutschland, Österreich, Schweden oder die Niederlande – überall gibt es attraktive Auktionen. Steuerlich gilt: Bei Käufen innerhalb der EU durch einen deutschen Gewerbetreibenden fällt in der Regel die deutsche Umsatzsteuer an, nicht die des Verkäuferlandes. Voraussetzung ist, dass du deine deutsche Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (USt-IdNr.) angibst und der Verkäufer diese validiert. Der Verkäufer stellt dann eine Rechnung ohne ausländische Mehrwertsteuer aus, und du versteuerst den Erwerb in deiner deutschen Umsatzsteuervoranmeldung (sogenannter innergemeinschaftlicher Erwerb). Das klingt kompliziert, ist aber Routine: Dein Steuerberater oder deine Buchhaltungssoftware führen dich da durch. Wichtig ist nur, dass du alle Belege aufbewahrst und den Transport dokumentierst – etwa durch Frachtpapiere oder eine Spediteursbescheinigung. Käufe außerhalb der EU (z. B. Schweiz, Norwegen, UK nach Brexit) unterliegen Zöllen und Einfuhrumsatzsteuer – hier wird es deutlich aufwendiger und teurer, deshalb empfiehlt sich für den Anfang der Fokus auf EU-Angebote.

Die Logistik ist der nächste Knackpunkt. Viele Plattformen setzen enge Abholfristen – oft nur wenige Tage nach Auktionsende. Kannst du das Fahrzeug nicht selbst überführen (weil es nicht fahrbereit ist oder zu weit entfernt steht), musst du eine Spedition beauftragen. Vergleiche mehrere Angebote, denn die Preise variieren stark. Eine Direktüberführung per Autotransporter kostet für 300 Kilometer etwa 300 bis 500 Euro, für 800 Kilometer schnell das Doppelte. Bei großen oder schweren Maschinen (Traktoren, Gabelstapler) brauchst du einen Tieflader – das kann 800 bis 1.500 Euro und mehr kosten. Plane diese Summe unbedingt in deine Gesamtkalkulation ein. Verpasse nicht die Abholfristen, sonst fallen Standgelder an oder der Verkäufer kann vom Vertrag zurücktreten und Schadensersatz fordern.

Für die Zulassung in Deutschland benötigst du folgende Dokumente:

  • Fahrzeugbrief (Zulassungsbescheinigung Teil II) im Original
  • Kaufvertrag oder Auktionsbestätigung als Eigentumsnachweis
  • Eine gültige Versicherungsbestätigung (eVB-Nummer)
  • Bei EU-Fahrzeugen: COC-Papiere (Certificate of Conformity) oder ein Gutachten zur Übereinstimmung mit deutschen Standards
  • Ausweis und gegebenenfalls Gewerbeanmeldung

Ohne COC oder nationales Gutachten wird die Zulassung schwierig, vor allem bei älteren Importfahrzeugen. Erkundige dich vorab beim Verkäufer, ob diese Papiere vorliegen. Fehlen sie, musst du ein kostenpflichtiges Gutachten bei TÜV oder DEKRA erstellen lassen – das kann 100 bis 300 Euro extra kosten. Kläre auch, ob das Fahrzeug eine gültige Hauptuntersuchung (HU/TÜV) hat. Ist die HU abgelaufen, darfst du das Fahrzeug auf öffentlichen Straßen nicht bewegen – du brauchst dann ein Kurzzeitkennzeichen oder einen Transport per Anhänger. All diese Details sind wichtig, damit aus dem Schnäppchen nicht doch noch eine Belastung wird.

Dein Fuhrpark wartet auf den Startschuss

Online-Auktionen für gebrauchte Nutzfahrzeuge und Maschinen sind kein Glücksspiel, sondern ein kalkulierbarer Weg zu professioneller Technik zum fairen Preis. Wer sich die Zeit nimmt, Plattformen wie Blinto gründlich zu durchforsten, den technischen Zustand realistisch einzuschätzen und alle Nebenkosten sauber zu kalkulieren, der findet hier echte Perlen: Kühlanhänger, Foodtrucks, Transporter und Kompakttraktoren, die noch Jahre zuverlässig ihren Dienst tun und gleichzeitig das Budget schonen. Du verbindest wirtschaftliche Cleverness mit ökologischer Verantwortung – Second-Life-Fahrzeuge sparen Ressourcen und passen perfekt zum Image nachhaltiger Direktvermarkter und Gastronomen. Und das eingesparte Geld investierst du dort, wo es deine Kunden direkt erleben: in erstklassige regionale Zutaten, ansprechendes Design oder exzellenten Service.

Starte klein, wenn du unsicher bist. Vielleicht ist der erste Kauf ein gebrauchter Verkaufsanhänger für den Wochenmarkt oder ein einfacher Transporter für Lieferfahrten. Sammle Erfahrungen, lerne den Markt kennen und baue dir Schritt für Schritt die Flotte auf, die dein Geschäft wirklich braucht. Beobachte die Auktionen regelmäßig, nutze Suchaufträge und lass dich nicht unter Druck setzen – das nächste passende Angebot kommt bestimmt. Mit etwas Geduld, gründlicher Vorbereitung und dem richtigen Blick für Qualität steht deinem mobilen Küchentraum oder dem perfekt ausgestatteten Hofladen nichts mehr im Weg. Die erste Fahrt mit deinem neuen Geschäftsfahrzeug ist nur ein kluges Gebot entfernt.

2026-03-22

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